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Aus der Stadt Schüler machen internationalen Abschluss
Hannover Aus der Stadt Schüler machen internationalen Abschluss
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06:15 18.09.2012
Minister Althusmann und Schulleiterin Günther beglückwünschen die IB-Absolventen Asta von Kienitz und Jonas Rohde. Quelle: Surrey
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Hannover

Bei einer feierlichen Zeremonie hat Kultusminister Bernd Althusmann den Schülern gestern ihre internationalen Zeugnisse überreicht. „Um im Wettbewerb mit anderen Ländern zu bestehen, muss unser Schulsystem international sein. Ich unterstütze deshalb jede Form von Bilingualität“, sagte der Minister bei seiner Eröffnungsrede.

Das IB-Programm wird in englischer Sprache unterrichtet, der Abschluss ist international und wird in vielen Ländern als direkte Qualifikation für ein Studium anerkannt. „Er eröffnet den Schülern deshalb vielfältige Studien- und Arbeitsmöglichkeiten im Ausland“, sagt Schulleiterin Beate Günther. Die zusätzlichen Fächer und Prüfungen noch neben dem Abitur zu belegen, das sei schon eine Doppelbelastung gewesen, gesteht die Absolventin Asta von Kienitz: „Ich hatte Phasen, in denen ich dachte, ich schaffe das alles nicht mehr. Aber ich hab mich wieder aufgerappelt und kann jetzt viel besser mit Stress umgehen.“

Die IB-Prüfungen sind für alle Schüler in den mittlerweile 140 teilnehmenden Ländern gleich. Sie werden nach einheitlichen Standards von Lehrern auf der ganzen Welt bewertet. Und diese Standards sind höher als beim Abitur, sagt Asta: „Im Abi habe ich eine Durchschnittsnote von 1,4, im IB habe ich aber nur 36 Punkte - das entspricht einer 2,0.“

Asta hat sich für ein Studium in Deutschland entschieden, sie belegt Jura in Heidelberg. Sie möchte aber möglichst viele Semester im Ausland verbringen und auch ihr zweites Staatsexamen dort ablegen. Auch ihr ehemaliger Mitschüler Jonas Rohde hat sich zunächst an einer deutschen Universität eingeschrieben: „Ich studiere Jura in Passau, aber dort gibt es eine Kooperation mit London, sodass ich gleichzeitig mein Diploma of Law machen kann.“

Bei der Verleihung der Zeugnisse waren viele Absolventen gar nicht anwesend, sie sind bereits in Brüssel, Neuseeland, Australien oder der Schweiz. Hannoveraner auf internationalen Wegen eben.

Anne Grüneberg

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