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Aus der Stadt Schuldezernentin: "Land muss mehr für IGS tun"
Hannover Aus der Stadt Schuldezernentin: "Land muss mehr für IGS tun"
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08:21 09.07.2010
Von Mathias Klein
Schuldezernentin Drevermann forderte die Landesregierung auf, die Schuldebatte ideologiefrei zu führen, und den Elternwillen zu beachten. Quelle: Tim Schaarschmidt (Archiv)
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Die Sorge, dass die Oberstufen dieser Gesamtschulen zu klein werden könnten, hat Schuldezernentin Marlies Drevermann nicht. Sie schlug die Bildung eines gemeinsamen Oberstufenzentrums für mehrere integrierte Gesamtschulen vor.

Die Schuldezernentin machte deutlich, dass der Andrang auf die Ganztagsschulplätze in der Landeshauptstadt immer größer werde. Als Beispiel nannte sie das Ganztagsschulangebot bei den Grundschulen, an dem sich im kommenden Schuljahr zunächst neun Schulen beteiligen. Dafür lägen deutlich mehr Bewerbungen vor, als die 50 Plätze pro Schule. Drevermann forderte die Landesregierung auf, die Schuldebatte ideologiefrei zu führen, und den Elternwillen zu beachten.

Dem stimmte das Kultusministerium gestern prinzipiell zu. Eine Fortführung ideologischer Schulstrukturdebatten sei hinderlich, sagte eine Sprecherin. Nötig sei ein differenziertes Schulangebot, dass den jeweiligen regionalen Besonderheiten Rechnung trage. Die Sprecherin verwies auf eine vom Ministerpräsidenten eingesetzte Kommission.

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