Volltextsuche über das Angebot:

3 ° / -6 ° heiter

Navigation:
Schulen in Hannover geben hitzefrei

Hochsommer im September Schulen in Hannover geben hitzefrei

Hitzefrei im September: Viele Schüler in Hannover und der Region haben am Dienstag früher Schluss. So dürfen etwa Schüler der Leibniz-Schule schon nach der 6. Stunde nach Hause gehen. Auch an der IGS Wedemark endet der Unterricht früher. 

Voriger Artikel
Regions-SPD kündigt Sondierungsgespräche an
Nächster Artikel
Vier Elefantenbabys im Zoo Hannover erwartet
Quelle: dpa (Symbolbild)

Hannover. Hitzefrei im September: An mehreren Schulen in Hannover und der Region haben Schüler am Dienstag früher Schluss. Grund sind hochsommerliche Temperaturen von um die 30 Grad. So dürfen etwa Schüler der Leibniz-Schule schon nach der 6. Stunde nach Hause gehen, wie die Schule der HAZ bestätigte. Auch am Kaiser-Wilhelm-Ratsgymnasium, an der Sophienschule, IGS Südstadt, der Bertha-von-Suttner-Schule, der IGS Kronsberg und auch der Schillerschule haben die Schüler offiziell hitzefrei.

Ebenso früher nach Hause gehen, konnten viele Schüler in der Region: Auch an der IGS Wedemark, der KGS Sehnde, der Oberschule Burgwedel, der KGS Neustadt, der Albert-Einstein-Schule Laatzen, der KGS Pattensen, der Wilhelm-Stedler Schule Barsinghausen sowie an der Realschule Berenbostel und an der Hauptschule Berenbostel endete der Unterricht früher. 

Seltenheit im September

"Das ist erstmalig, dass wir im Herbst Hitzefrei geben", sagte die Schulleiterin des Gymnasiums in Wedemark, Swantje Klapper. Die Lüftung habe nicht mehr ausgereicht, sagte die Schulleiterin, nachdem sie sich vormittags einen Eindruck in den Klassen der jüngeren Schüler verschafft hatte. Die Oberstufe musste jedoch weiter büffeln.

Hitzefrei ist für die älteren Schüler gesetzlich nicht vorgesehen. In der Sophienschule in Hannover profitierten daher nur vier Klassen vom Sommerwetter. Dort fielen lediglich die siebte und achte Stunde aus. Schulleiterin Brigitte Helm hatte vormittags bereits 30 Grad in den Klassenräumen gemessen. Eine bestimmte Temperaturgrenze für Hitzefrei gibt es allerdings nicht. Jede Schule entscheide selbst, wann Hitzefrei gegeben wird, teilte die Landesschulbehörde mit. Ende August hatte die IGS Wedemark neben Schulen in Osnabrück und Braunschweig schon einmal Hitzefrei erteilt.

Wann gibt es hitzefrei?

Generell dürfen nur Schüler der Sekundarstufe I (Klasse 5 bis 10) einfach nach Hause geschickt werden. An den Grundschulen ist dies nur mit vorheriger Zustimmung der Eltern möglich, weil in Niedersachsen die verlässliche Grundschule gilt, die eine Betreuung bis mindestens 13 Uhr garantiert. Oberstufenschüler bekommen kein Hitzefrei, auch wenn es wärmer als 30 Grad ist. Sie sind nach Angaben des Kultusministeriums alt genug, um darauf zu achten, dass sie genügend trinken und nicht zu lange in der Sonne sind.

Besonders dankbar für den frühen Schulschluss dürften die Zehntklässler sein, die vor allem nachmittags Unterricht haben, denn für alle jüngeren Jahrgänge gilt seit der Rückkehr zum Abitur nach 13 Jahren, dass sie nicht mehr als sechs Stunden täglich Unterricht haben sollen.

tim/ewo/lni

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr Aus der Stadt
Es war einmal in Hannover. Aber wo?

Auf in eine neue Runde: Sie kennen sich in Hannover aus? Zeigen Sie es! Schauen Sie sich die historischen Stadtansichten an, und erraten Sie, wo die Aufnahmen gemacht wurden. Direkt hinter dem historischen Foto sehen Sie die Auflösung – in Form eines aktuellen Vergleichsbildes.

Briefwechsel zwischen Hannovers Grundschulen und der Queen

Queen Elizabeth ist eine treue Seele. Seit Jahren schon schreibt die britische Monarchin brav Antwortkarten an hannoversche Schulklassen, die ihr zum Geburtstag gratulieren. Oder: Lässt schreiben. Aber immerhin.