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Aus der Stadt Schulkinder besuchen Rathaus
Hannover Aus der Stadt Schulkinder besuchen Rathaus
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00:16 01.07.2016
Von Martina Sulner
Bürgermeisterin Regine Kramarek fragt, Feriencard-Kinder antworten. Quelle: Kutter
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Hannover

Einige Kinder kennen sich schon ziemlich gut aus. „Wir hatten das mal in der Schule, die Bürgermeister von Hannover“, sagt die neunjährige Olivia. Und Max, gerade mal zwei Jahre älter, weiß: „Es gibt ja auch die Bürgerämter.“ Er selber sei sogar schon mal „ganz allein, aber mit Termin“ dort gewesen, um sich seine Feriencard abzuholen.

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So macht lernen Spaß: Schulkinder erkunden durch die Feriencard-Aktion "Wir lernen das Rathaus kennen" das hannoversche Rathaus.

Jetzt sind Olivia, Max und rund ein Dutzend weiterer Kinder, die eine Feriencard haben, im Rathaus. Eigentlich – so sagen sie auf die Frage von Bürgermeisterin Regine Kramarek – interessiere sie alles, einfach alles. Marc war sogar schon einige Male hier, doch beim Rundgang und der anschließenden Rallye durchs Haus macht der Zehnjährige trotzdem gerne mit. Zur Einführung erzählt die Bürgermeisterin den Besuchern zwischen neun und 13 Jahren einiges über das Rathaus und dessen Historie. Und auch, dass in dem Raum gleich nebenan eigentlich Stefan Schostok sitzt, wenn er nicht – wie an diesem Vormittag – auf wichtigen Terminen unterwegs sei: „Der Oberbürgemeister ist der Chef von allen hier und hat viel zu tun“, erklärt Regine Kramarek.

„So, nehmt euch noch mal einen Keks“, sagt sie dann und führt die Gruppe in den Hodlersaal. Einige Kinder schauen sich ganz respektvoll um, andere fummeln neugierig an den Mikrofonen herum, die vor jedem Sitzplatz montiert sind. Gabriele Matthes vom Bürgerbüro erläutert den jungen Besuchern das Wandgemälde „Einmütigkeit“ von Ferdinand Hodler, nach dem der Saal benannt ist. Mehr als das Kunstwerk interessiert einen Jungen jedoch, was es mit den lateinischen Inschriften auf sich hat, die an den Wänden zu lesen sind. Bei der Übersetzung muss die Bürgermeisterin allerdings passen.

Max will wissen: „Früher war doch Stefan Schostok hier Bürgermeister, oder?“ Geduldig erklärt Regine Kramarek nochmal, dass der erstens Oberbürgermeister und zweitens durchaus in Amt und Würden sei. Nach der Besichtigung von Mosaik- und Ratssaal starten die Kinder zur Rallye: Ausgestattet mit je einem Fragebogen zum Rathaus ziehen die kleinen Experten los, die viele Fragen schnell beantworten können.

Die Politiker, die im Herbst in der Rat gewählt werden, sollen deutlich mehr Geld bekommen als die aktuellen Mitglieder des Gremiums. Die Aufwandsentschädigung für ehrenamtliche Ratspolitiker steigt voraussichtlich um knapp 10 Prozent auf 510 Euro pro Monat.

Andreas Schinkel 01.07.2016

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