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Schwanenmutter stirbt in der TiHo

Schwere Entzündung Schwanenmutter stirbt in der TiHo

Das Schwanenweibchen, das seit Ende Februar mit einem weiteren Schwan am Maschteich zu Hause war, ist in der TiHo verstorben. Bei dem Tier, das gerade Eier gelegt hatte, entwickelte sich eine schwere Entzündung, weil eines der Eier im Körper stecken geblieben war.

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Schon im vergangenen Jahr hatten sich die Schwäne ein Nest am Maschteich gebaut.

Quelle: Frank Wilde

Hannover. Spaziergänger dürften in den vergangenen Tagen einen der beiden Schwäne vermisst haben, die sich seit Februar am Maschteich ein Zuhause gesucht hatten. Der traurige Grund: Das Weibchen, das jüngst mehrere Eier in sein Nest gelegt hatte, ist in der Tierärztlichen Hochschule (TiHo) verstorben. „Leider konnten wir das Leben des Schwans nicht mehr retten“, sagt Sprecherin Sonja von Brethorst.

Ein aufmerksamer Passant hatte das völlig entkräftete Tier bereits am vergangenen Dienstag am Ufer entdeckt und die Tierrettung der Feuerwehr alarmiert. Wie die Veterinäre feststellten, war eines der Eier im Körper der Schwanenmutter stecken geblieben. Die Schale zerbrach, es bildete sich eine schwere Entzündung, die letztlich zum Tod führte. Mutmaßungen, der Schwan könnte Opfer eines Tierquälers gewesen sein, wies die TiHo-Sprecherin zurück. „Darauf gibt es keine Hinweise.“

Stadtsprecher Dennis Dix betont, dass die Verwaltung den Bereich, wo das Schwanenpaar nistete, Ende März mit einem Zaun geschützt habe. „Wir vermuten, dass es sich um dieselben Schwäne handelt, die schon im vergangenen Jahr am Maschteich ihre sechs Küken aufgezogen haben“, sagt er. In diesem Jahr werden nun keine Küken schlüpfen. Weil das Männchen die Eier nach der Entkräftung der Schwanenmutter nicht weiter ausgebrütet hat, konnte der Nachwuchs nicht mehr gerettet werden. Ob der allein zurückgebliebene Schwan Hilfe benötigt, werde mit den Veterinären geklärt, sagt Dix.

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