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Schwere Vorwürfe gegen die Hells Angels

Neuer Ermittlungsbericht Schwere Vorwürfe gegen die Hells Angels

Die spanische Staatsanwaltschaft hat einen überarbeiteten Ermittlungsbericht zum angeblich kriminellen Wirken mehrerer hannoverscher Hells Angels vorliegen. Sie muss nun entscheiden, ob sie Anklage gegen den ehemaligen Hells-Angels-Chef Frank Hanebuth und 57 weitere Verdächtige erhebt.

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Der ehemalige Hells-Angels-Chef Frank Hanebuth und 57 weitere Höllenengel stehen im Visier der spanischen Ermittler.

Quelle: Schaarschmidt (Archiv)

Hannover. Auch in dem aktuellen Bericht, der der HAZ vorliegt, stützen sich viele Anschuldigungen gegen den 51-jährigen Höllenengel auf Indizien. Jedoch wollen die spanischen Ermittler ein System entdeckt haben, nach dem Hanebuth auf Mallorca handelte.

Velascos Version der Vorgänge geht so: Nach der Auflösung des hannoverschen Charters soll Hanebuth bereits 2011 nach Madrid geflogen sein, um dort gemeinsam mit den ebenfalls angeklagten Brüdern Khalil und Abdelghani Y. die Chefs der spanischen Hells Angels um Erlaubnis für die Gründung des Charters zu bitten. Dann holte er angeblich mehrere seiner Weggefährten aus Niedersachsen auf die Baleareninsel. Als Präsident der Rockerclubs installierte er Norbert K., der jedoch nur als Strohmann fungierte. Die eigentlichen Fäden sollen die Brüder Y. in enger Absprache mit Hanebuth gezogen haben. So soll der 51-Jährige über Mittelsmänner Geschäftsleute auf Mallorca erpresst, bedroht und genötigt, zudem Geld gewaschen und Frauen zur Prostitution gezwungen haben.

Doch bisher hat sich die Staatsanwaltschaft nicht dazu geäußert. „Nach Absprache mit dem Verfassungsgericht kann sich die Staatsanwaltschaft dafür so lange Zeit lassen, wie sie will“, sagt Hanebuths spanischer Anwalt Gonzalo Boye Tuset.     

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