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Sechs Firmen sammeln Altkleider in Hannover

Kommerzieller Zweck Sechs Firmen sammeln Altkleider in Hannover

In Hannover hat der nächste Versuch begonnen, den seit Jahren schwelenden Streit um die kommerzielle Altkleidersammlung zu beenden. Die Stadt hat sechs Firmen Konzessionen erteilt, die nun vom Dienstag an für die Laufzeit von drei Jahren Alttextilien und ausrangierte Schuhe in Containern zur Wiederverwertung und zum Weiterverkauf sammeln dürfen.

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Schluss mit dem Wildwuchs: Künftig sollen Container nur noch auf Wertstoffinseln neben Glasbehältern stehen. Das Bild zeigt einen Teil des Molkeplatzes.

Quelle: Archiv

Hannover. Insgesamt sollen die mehr als 280 Wertstoffinseln in Hannover bis Ende Januar komplett mit den neuen Sammelcontainern bestückt sein. Die Stadt hatte die Sammelkonzession europaweit ausgeschrieben – nicht zum ersten Mal. Ein vorangegangener Versuch der Vergabe war vom Landgericht im Sommer gestoppt worden, weil es die Benachteiligung eines Unternehmers auf dem finanziell lukrativen und daher hart umkämpften Markt sah. Die Firma SP Textilverwertung von Benedetto Padula war nicht in einen für die Ausschreibung wichtigen Mailverteiler aufgenommen worden.

Die jüngste Vergabeentscheidung hält die Stadt nach Angaben eines Sprechers für wasserdicht. 14 Bewerbungen sind eingegangen. Entschieden hat das Los. „Bisher liegen keine Widersprüche oder Klageankündigungen vor“, teilt der Stadtsprecher mit. Padula hat in der Vergangenheit häufiger diesen Weg beschritten und auch oft Erfolg gehabt. Beim Losverfahren ist er nicht zum Zuge gekommen. Gestern war er nicht zu erreichen.

Eigentlich hat die Stadt vor allem im Sinn, illegal aufgestellte Sammelbehälter aus Hannover zu verbannen. Wegen der schwebenden Gerichtsverfahren gab es bis zuletzt eine Fülle davon. Die neuen, zugelassenen Container stehen ausschließlich auf den Wertstoffinseln. Sie sind grau gefärbt und tragen einen Aufkleber mit dem Genehmigungshinweis und dem Logo der Stadt.

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