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Aus der Stadt Sicherheitsleute fahren bei RegioBus mit
Hannover Aus der Stadt Sicherheitsleute fahren bei RegioBus mit
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11:54 13.08.2011
Von Mathias Klein
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Hannover

Seit einigen Tagen sind in den Fahrzeugen von RegioBus Sicherheitsleute unterwegs. Sie sollen das Sicherheitsgefühl von Fahrgästen und Fahrern stärken, sagte Unternehmenssprecher Tolga Otkun am Freitag. Die Mitarbeiter werden vor allem in den Abend- und Nachtstunden eingesetzt, ihre vornehmliche Aufgabe sei es, deeskalierend auf auffällige Fahrgäste einzuwirken.

Hinter dem Einsatz der Sicherheitsleute stecke kein konkreter Vorfall, sagte RegioBus-Geschäftsführer Georg Martensen. Auch seien Angriffe oder Verletzungen von Fahrgästen oder Fahrern nicht an der Tagesordnung. „Trotzdem wollen wir alle denkbaren Maßnahmen ergreifen, um einen möglichst hohen Grad an Sicherheit zu gewährleisten“, sagte er. Jede einzelne Fall von Aggressivität oder Gewalt im Bus sei einer zu viel. Das 2007 eingeführte Verbot von Alkoholkonsum in den Bussen des Unternehmens habe aber bereits zu einer deutlichen Entspannung geführt. Dennoch war im vergangenen Jahr in Burgdorf ein Busfahrer mit einer Pistole angegriffen worden.

Zwei der Sicherheitsleute sollen ständig in den Bussen mitfahren, berichtete Sprecher Otkun. Zwei weitere seien mit dem Auto „als Streife“ unterwegs und könnten flexibel eingesetzt werden. Bestimmte örtliche Schwerpunkte hat RegioBus derzeit nicht im Blick. Es sei aber daran gedacht, die Sicherheitsleute unter anderem bei größeren Festen einzusetzen.

Otkun verwies auf gute Erfahrungen eines Versuchs mit einer Sicherheitsfirma im vergangenen Sommer. Damals seien Fahrgäste, die einen aggressiven Eindruck machten, gleich von den Mitarbeitern angesprochen worden. Daraufhin sei es nicht zu Vorfällen in diesen Bussen gekommen.

RegioBus hat den Einsatz der Sicherheitsleute nicht zeitlich begrenzt. Die Kosten liegen bei rund 200.000 Euro pro Jahr.

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