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Sicherheitsmaßnahmen in Ikea-Filiale in Hannover verstärkt

Nach Anschlägen Sicherheitsmaßnahmen in Ikea-Filiale in Hannover verstärkt

Knapp eine Woche nach dem Sprengstoffanschlag auf eine Ikea-Filiale in Dresden, sind die Sicherheitsvorkehrungen auch rund um den Ableger des schwedischen Möbelhauses in Hannover verstärkt worden.

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Die Sicherheitsvorkehrungen in der Ikea-Filiale in Hannover sind nach den Anschlägen verstärkt worden.

Quelle: Nico Herzog

Hannover. Denn in einem Bekennerschreiben, das unter anderem in Zeitungsredaktionen eingegangen ist, werden weitere Anschläge angekündigt. Neben Hannover sollen auch die Ikea-Filialen in Hildesheim, Bremen und Göttingen betroffen sein. Allerdings betreibt das Unternehmen weder in Hildesheim noch in Göttingen ein Möbelhaus.

Die Behörden in Hannover nehmen das Schreiben dennoch ernst. „Wir haben die Kollegen sensibilisiert und sind auch mit der Filialleitung in Kontakt“, erklärte ein Polizeisprecher. In dem Bekennerschreiben fordert der Verfasser einen achtstelligen Euro-Betrag. Sollte seine Forderung nicht innerhalb von sieben Tagen erfüllt werden, werde es weitere Sprengstoffanschläge geben. Vor einer Woche war in der Küchenabteilung der Dresdener Ikea-Filiale ein Sprengsatz explodiert. Dabei wurden zwei Kunden leicht verletzt. Derzeit werden die Überreste des Sprengsatzes von Experten des Landeskriminalamts Sachsen analysiert. Mit einem Phantombild fahnden die Ermittler nach einem etwa 40 Jahre alten Mann mit Brille und Baseballkappe, der für den Dresdener Anschlag verantwortlich sein soll. Dabei stehen die deutschen Behörden in engem Kontakt mit den Kollegen in Belgien, Frankreich und den Niederlanden. Denn dort hatte die Anschlagsserie Ende Mai ihren Anfang genommen: Im belgischen Gent, im niederländischen Eindhoven und im französischen Lomme explodierten Sprengsätze in Ikea-Möbelhäusern.

Die Ermittler vermuteten einen Zusammenhang, weil die Sprengsätze an den drei Tatorten ähnlich konstruiert waren. Bei den selbst gebastelten Bomben soll es sich jeweils um einen manipulierten mechanischen Wecker gehandelt haben, der jeweils in einem mit Sprengstoff gefüllten Milchkarton verpackt worden war.

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