Volltextsuche über das Angebot:

22 ° / 8 ° Regenschauer

Navigation:
Sind die Schulwege für behinderte Schüler zu lang?

Protest gegen Schulgrenzen Sind die Schulwege für behinderte Schüler zu lang?

Die Region will die Bezirke anders aufteilen, um die Förderschulen besser auszulasten. Demzufolge können Eltern geistig behinderter Kinder aus Hemmingen und Gehrden künftig nicht mehr die Selma-Lagerlöf-Schule in Ronnenberg anwählen, sondern nur die Janus-Korczak-Schule in Springe. Dagegen laufen Eltern Sturm.

Voriger Artikel
HAZ live: Das ist der Morgen in Hannover
Nächster Artikel
Warum trug der Tote aus der Leine Damenstiefel?
Quelle: Andi Weiland (Gesellschaftsbilder.de)

Hannover. Nach der Debatte um die neuen Grundschulbezirke in Hannover droht jetzt im Umland ein neuer Streit um Grenzen. Dieses Mal geht es um die Förderschulen. Die Region will die Bezirke anders aufteilen, um die Förderschulen besser auszulasten. „Eine andere Möglichkeit gibt es nicht, um Schülerströme zu lenken“, sagte Bernward Schlossarek (CDU) am Donnerstag im Schulausschuss der Region.

Eltern von geistig behinderten Kindern aus Hemmingen und Gehrden sollen künftig nicht mehr die Selma-Lagerlöf-Schule in Ronnenberg anwählen, sondern die Janus-Korczak-Schule in Springe. Dagegen laufen Eltern Sturm. Man dürfe den geistig behinderten Kindern nicht überlange Schulwege zumuten, sagte auch Christiane Wichmann (AfD). „Das ist Sparen auf dem Rücken der Schwächsten.“ Uwe Specht, Fachbereichsleiter Schule bei der Region, betonte, dass nur ein Schulweg von jeweils 30 bis 45 Minuten zugemutet werde. Betroffen sein würden nur neu anzumeldende Schüler, zudem seien auf Antrag Ausnahmen für Geschwister möglich.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr Aus der Stadt
Es war einmal in Hannover. Aber wo?

Auf in eine neue Runde: Sie kennen sich in Hannover aus? Zeigen Sie es! Schauen Sie sich die historischen Stadtansichten an, und erraten Sie, wo die Aufnahmen gemacht wurden. Direkt hinter dem historischen Foto sehen Sie die Auflösung – in Form eines aktuellen Vergleichsbildes.

Am 8. Juli wird Ernst August Erbprinz von Hannover Ekaterina Malysheva heiraten. Nicht auf der Marienburg in Pattensen, wo sein Vater 1981 geheiratet hat, sondern in der Marktkirche. Kenner gehen davon aus, dass sie voll sein wird mit Ehrengästen. Etliche gekrönte Häupter aus Europas Hochadel werden erwartet. Auf unserer Themenseite halten wir Sie stets auf dem Laufenden.

Flugstunden im Ihme-Zentrum

Martin Bennat testet die Strecke in der Tiefgarage des Ihme-Zentrums mit seiner Renndrohne. Am 2. September lädt er dort zum Drohnen-Rennen ein.