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Aus der Stadt Sind die Schulwege für behinderte Schüler zu lang?
Hannover Aus der Stadt Sind die Schulwege für behinderte Schüler zu lang?
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07:58 17.02.2017
Von Saskia Döhner
Quelle: Andi Weiland (Gesellschaftsbilder.de)
Hannover

Nach der Debatte um die neuen Grundschulbezirke in Hannover droht jetzt im Umland ein neuer Streit um Grenzen. Dieses Mal geht es um die Förderschulen. Die Region will die Bezirke anders aufteilen, um die Förderschulen besser auszulasten. „Eine andere Möglichkeit gibt es nicht, um Schülerströme zu lenken“, sagte Bernward Schlossarek (CDU) am Donnerstag im Schulausschuss der Region.

Eltern von geistig behinderten Kindern aus Hemmingen und Gehrden sollen künftig nicht mehr die Selma-Lagerlöf-Schule in Ronnenberg anwählen, sondern die Janus-Korczak-Schule in Springe. Dagegen laufen Eltern Sturm. Man dürfe den geistig behinderten Kindern nicht überlange Schulwege zumuten, sagte auch Christiane Wichmann (AfD). „Das ist Sparen auf dem Rücken der Schwächsten.“ Uwe Specht, Fachbereichsleiter Schule bei der Region, betonte, dass nur ein Schulweg von jeweils 30 bis 45 Minuten zugemutet werde. Betroffen sein würden nur neu anzumeldende Schüler, zudem seien auf Antrag Ausnahmen für Geschwister möglich.

Das Wichtigste aus Hannover und der Region lesen Sie in unserem HAZ-Morgenticker. Heute: Der Prozess um die Mutter der Koffer-Babys aus Vahrenwald beginnt, das Sprengel-Museum präsentiert sein Kabinett des Abstrakten und Tatort-Schauspieler Wolfram Koch ist im Schauspielhaus zu sehen.

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