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Straße wird schon wieder aufgerissen

Ärger in der List Straße wird schon wieder aufgerissen

Die Slicherstraße in der List ist im Rahmen des Straßensanierungsprogramms der Stadt gerade frisch hergerichtet worden. Vier Monate haben die Arbeiten für die etwa 200 Meter lange, kopfsteingepflasterte Seitenstraße der Voßstraße gedauert. Jetzt allerdings stellt sich heraus: Die Straße wird im kommenden Jahr wieder aufgerissen.

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Gerade fertig, doch bald wieder Baustelle: Die Slicherstraße in der List.

Quelle: Michael Thomas

Hannover. Nach Informationen der HAZ müssen etwa 50 Prozent der Pflastersteine in der Slicherstraße neu verlegt werden. Die Anwohner sind sauer: „Durch die Arbeiten fallen wieder Parkplätze weg, die in diesem Viertel dringend gebraucht werden, außerdem verursacht so eine Baustelle jede Menge Lärm und Dreck“, sagt ein Betroffener.

Die Verwaltung wollte den Umfang der Ausbesserungsarbeiten am Donnerstag nicht kommentieren. „In der Slicherstraße sind Baumängel festgestellt worden, die von der beauftragten Baufirma verursacht worden sind und von dem Unternehmen auch behoben werden“, sagt Stadtsprecherin Anne Ruhrmann. Die Arbeiten sollen Anfang 2016 beginnen. Welche Mängel dort konkret behoben werden müssen, konnte die Verwaltung gestern nicht mehr ermitteln. „Es handelt sich um Mängel in der Pflasterarbeit“, sagt Anne Ruhrmann. Bei den Anwohnern wirft der Vorgang Fragen auf: „Warum sind die Mängel erst nach Fertigstellung festgestellt worden? Für mich sieht das eindeutig nach mangelnder Bauüberwachung aus“, sagt ein Betroffener.

Bereits kurz nach der Bekanntgabe der Straßensanierungspläne der Stadtverwaltung hatten Anwohner die Notwendigkeit der Neupflasterung ihrer Straße grundsätzlich infrage gestellt. Mängel seien, wenn überhaupt, nur an einigen wenigen Punkten zu entdecken. Die Stadtverwaltung hatte den Kritikern entgegen gehalten, dass in den unteren Schichten des Belags Schäden vorlägen, die nur durch eine eingehende Untersuchung festzustellen seien. Auf positive Resonanz stieß bei den Betroffenen die Mitteilung der Verwaltung, bei der Slicherstraße handele es sich nicht um eine Anlieger-, sondern um eine sogenannte Innerortsstraße. Dadurch liegt der Anteil, mit dem sich die Anwohner an den Sanierungskosten beteiligen müssen nicht bei 75, sondern zwischen 40 und 70 Prozent.

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