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So lief der erste Fotomarathon in Hannover

Zwölf Stunden Fotos So lief der erste Fotomarathon in Hannover

Beim ersten Fotomarathon in Hannover haben rund 300 Teilnehmer die Stadt auf der Suche nach dem besten Bild durchstreift. In zwölf Stunden mussten sie zwölf Aufgaben bewältigen. Hier einige Beispiele der Lösungen. 

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Quelle: HAZ-Collage

Hannover. Am Ende fühlen sich Fotografen und Organisatoren erschöpft, aber meist auch glücklich. Beim ersten Fotomarathon in Hannover haben am Sonnabend rund 300 Teilnehmer die Stadt auf der Suche nach dem besten Bild durchstreift. Bei der fotografischen Schnitzeljagd quer durch die Stadt sollte jeder von 10 bis 22 Uhr zwölf Aufnahmen machen, quasi für jede Stunde ein Bild. Die Themen waren vorgegeben, die enthusiastischen Fotografen, die Überzahl Amateure, erhalten die zwölf Aufgaben aber häppchenweise über den Tag verteilt.

Beim ersten Fotomarathon in Hannover durchstreifen rund 300 Teilnehmer die Stadt auf der Suche nach dem besten Bild. Für zwölf Stunden bekommen sie zwölf Aufgaben.

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Die 26-jährige Lena Hatscher ahnt schon am Start in der Volkshochschule an der Burgstraße, dass es eine echte Herausforderung sein wird, sich zwölf Stunden zu konzentrieren. Sie geht mit ihrer Freundin Lisa Meister auf Tour. Die beiden jungen Frauen wollen sich zur Seite stehen, aber jede macht ihre eigene Aufnahmen.

Am Startpunkt erfahren die Teilnehmer das Leitthema „Songs made in Germany“. Die ersten drei Aufgaben bringen die meisten ins Grübeln, einfach drauflos knipsen will keiner. Es soll um die Liedtexte „Eine Nummer zu groß“, „Erinnerungsfetzen“ und „Aus Liebe zum Detail“ gehen. Da ist Kreativität gefragt. Und schnelles präzises Arbeiten. Denn mittags gibt es im Freizeitheim Linden bereits die nächsten drei Themen. Außerdem muss am Ende die Reihenfolge stimmen. Mit einer Digitalkamera lässt sich manches im Zweifel löschen und wiederholen. Vier Fotografen erhöhen sich aber den Stresspegel: Sie fotografieren mit Film.
Es geht nicht ganz ohne Dramen ab. Einige wenige geben auf. Einer Fotografin stehen am Ziel Tränen in den Augen. Sie hat aus Versehen ihre Aufnahmen gelöscht, die aber zum Glück rekonstruiert werden können. Sogar Eloy und Yamina Probst, mit zehn und elf Jahren die beiden jüngsten Fotografen, trudeln abends mit ihrer Mutter in der Eisfabrik ein. „Der Tag war natürlich lang, aber bot eine tolle Gelegenheit, Kreativität und Auge zu schulen“, lobt Monika Probst. Lena Hatscher hat 30 000 Schritte auf ihrem Schrittzähler.

Beim ersten Fotomarathon in Hannover haben rund 300 Teilnehmer die Stadt auf der Suche nach dem besten Bild durchstreift. In zwölf Stunden mussten sie zwölf Aufgaben bewältigen. Hier einige Ergebnisse.

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Die Ehrenamtlichen vom Verein Fotografie und Kommunikation haben den Fotomarathon viele Wochen mit Liebe vorbereitet, Stationen gesucht, Preise eingeworben und sich vor allem, ganz geheim, die Aufgaben überlegt. „Ein Haufen Arbeit“, bekennt Vereinsvorsitzender Andreas Kaiser strahlend. „Aber wir finden es toll und wollten es längst hier machen.“     

Ähnliche Fotoschnitzeljagden gibt es in vielen Städten, Berlin, Buenos Aires, New York. „Hannover will Kulturhauptstadt werden. Das gehört hierher.“ In der Jury entscheiden im Oktober so namhafte Experten wie Prof. Rolf Nobel, Gründer des Studiengangs Fotografie in Hannover, und Naturfotograf Benny Rebel, welche Aufnahmen prämiert und im Januar in den Verdi-Höfen ausgestellt werden.


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