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So schön war das Whitestock-Festival

Blinden- und Sehbehindertenverband So schön war das Whitestock-Festival

Die Hamburg Blues Band, der Kölner Deutschrocker Wolf Maahn und die Lokalmatadorenbrüder Wingenfelder rockten bei der nunmehr achten Auflage des Whitestock-Festivals des niedersächsischen Blinden- und Sehbehindertenverbandes - jetzt auch mit offizieller Genehmigung.

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Die Wingenfelder rocken das Festival.

Quelle: von Ditfurth

Hannover. Wenn das Security-Personal von älteren Damen und Herren gestellt wird, wenn auf dem Konzertgelände viele Besucher an Biertischgarnituren plaudern, während es 50 Meter weiter vor der Bühne rockt – dann ist man zu Gast bei einem der ungewöhnlichsten Freilichtkonzerte, die Hannover kennt. Bereits zum 8. Mal hatte der Blinden- und Sehbehindertenverband Niedersachsen (BVN) zu seinem Whitestock-Festival nach Kirchrode eingeladen. Unverhoffte organisatorische Hindernisse wurden dabei souverän aus der Welt geschafft: Weil Wolf Maahn, der um 16 Uhr auftreten sollte, im Stau steckte, wurden die Wingenfelders – für 18 Uhr angekündigt – einfach vorverlegt. Die Hamburg Blues-Band immerhin war pünktlich: Sie hatte den wahrlich heißen Nachmittag eingeläutet.

Die Hamburg Blues Band, der Kölner Deutschrocker Wolf Maahn und die Lokalmatadorenbrüder Wingenfelder rocken beim Festival des niedersächsischen Blinden- und Sehbehindertenverbandes.

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Das Festivalgelände an der Kühnsstraße ist umgeben von Häusern des Blindenverbands. „Rund 20 Prozent der Besucher unserer Konzerte kommen direkt aus den Einrichtungen, 30 Prozent sind Verwandte und Bekannte, und den Rest stellen auswärtige Gäste“, sagt BVN-Geschäftsführer Hans-Werner Lange. Der Verband wolle keineswegs in Konkurrenz zu Konzertveranstaltern treten, darum sei hier auch alles etwas kleiner: die Zuschauerzahlen (500 bis 700), die Eintrittspreise (20 Euro pro Person) und die Gagen der Bands (die oft Freundschaftspreise machen). So trifft man sich zu Konzertnachmittagen, denen etwas Familiäres anhaftet.

Jahrelang segelte das Whitestock-Festival unter der Flagge „Sommerfest“, hatte nicht so die rechten Genehmigungen von der Stadt. Das führte dazu, dass die Veranstaltung 2015 kurzfristig abgeblasen werden musste. Doch jetzt und für die nächsten Jahre, freut sich Lange, ist alles festgezurrt – von einer Nutzungsänderung für das Grundstück über einen Fluchtwege-Plan bis zu festgelegten Spielzeiten für die Bands.

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