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So sieht das neue Üstra-Logo aus

Verkehrsunternehmen So sieht das neue Üstra-Logo aus

Die Üstra präsentiert im Jubiläumsjahr ein neues Logo. Es kommt jetzt in Großbuchstaben daher und hat die Umlautpunkte über dem U durch ein Symbol ersetzt. Auch der Unternehmensslogan ist neu: „Wir bringen Hannover nach morgen“, lautet er.

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Na, Logo: Die beiden Üstra-Vorstände Wilhelm Lindenberg (li.) und André Neiß präsentieren das Ücon.

Quelle: Katrin Kutter

Hannover. „Es gibt nur wenige Marken und Logos, die so eng mit der Stadt Hannover verbunden sind wie die der Üstra“, sagt Ulf-Birger Franz, Verkehrsdezernent der Region und Aufsichtsratsvorsitzender des Verkehrsunternehmens. Das mag der Grund sein, warum die Üstra sich zu ihrem 125. Geburtstag in diesem Jahr zwar eine neue Wort- und Bildmarke gegönnt hat, dabei aber eher behutsam vorgegangen ist.

„Wir bringen Hannover nach morgen“ lautet der neue Slogan. Das Logo der Üstra kommt jetzt in Großbuchstaben daher und hat die Umlautpunkte über dem U durch ein Symbol ersetzt, das das Unternehmen selbst Ücon nennt. Es besteht aus zwei grünen Punkten und einer kleinen Verbindungslinie. „Das Ücon visualisiert gleichzeitig Bewegung, Verbundenheit und Fortschritt“, erläutert Vorstandschef André Neiß. Die Schrift und der Aufbau des Designs orientierten sich stark an den Anforderungen der digitalen Welt und machten das Unternehmen auch online präsenter.

Hannovers erste elektrische Straßenbahn in der Herrenhäuser Allee im Jahr 1893.

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Auf Werbeplakaten im Stadtgebiet hatte die Üstra zuletzt schon einen Vorgeschmack auf den künftigen Auftritt präsentiert. Der wurde für Kosten im niedrigen sechsstelligen Euro-Bereich von der Düsseldorfer Metadesign entwickelt und ist zunächst hauptsächlich auf den Onlinekanälen der Üstra zu bewundern. Fahrzeuge, Schilder und Werbemittel werden aus Kostengründen nach und nach umgestaltet.

Eine von Radiomann Björn Stack moderierte Talkrunde war sich einig, dass die Digitalisierung auch den Nahverkehr prägen werde. Üstra-Vorstand Wilhelm Lindenberg prophezeite, dass Fahrkartenautomaten in zehn Jahren verschwunden sind. Gleiches gelte für gedruckte Fahrplanbücher, die Franz scherzhaft als „Senioren-Apps“ bezeichnete. Informations- und Buchungsmedium werde das Smartphone sein. Generell, so sagte Neiß, sei eine „Erweiterung der Mobilitätspalette“ die Zukunftsaufgabe der Üstra. Er nannte Haustür-zu-Haustür-Angebote, Elektromobilität und autonomes Fahren.

Die Jubiläums-Feierlichkeiten beginnen am Himmelfahrtstag mit einer großen Fahrzeugparade auf dem Bahnhofsplatz, die vom Pferdebus bis zum modernen Stadtbahnwagen alles vorführen soll, was die Üstra in ihrer Geschichte auf die Straße gebracht hat. Weiter auf der Agenda stehen eine kleinere Feier am 22. Juni, dem eigentlichen Geburtstag, in der Station Kröpcke, ein großes Jubiläumsfest am 5. August auf dem Opernplatz sowie das Üstra-Varieté „Metropolitan“, das vom 31. August bis zum 29. Oktober in passender Kulisse im GOP laufen wird.

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