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So sollen die Kröpcke-Kioske schicker werden

Gastronomie am Bahnsteig So sollen die Kröpcke-Kioske schicker werden

Wer zurzeit an einem der vier Kioske auf den Bahnsteigebenen in der Kröpcke-Station vorbeigeht, mag glauben, nun sei der nächste Gastronom gescheitert. Doch Pächter Valentin Zurr hat Pläne für die alten Imbissbuden: Mit moderner Gestaltung und frischen Snacks will er die Kundschaft am Bahnsteig locken.

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Leere Werbetafeln, heruntergelassene Rollos: So trostlos sehen die Kioske derzeit aus.

Quelle: Isabel Christian

Hannover. Die Rollläden sind heruntergelassen, die Werbetafeln leer. Aber Valentin Zurr gibt nicht auf - im Gegenteil. In den kommenden Wochen sollen Bauarbeiter anrücken und die altbacken wirkenden Buden abreißen. An ihre Stelle sollen große Glastresen treten, in denen die Passanten schon aus der Ferne frische, saisonale Snacks ausliegen sehen.

„Das Kioskkonzept ist veraltet. Wenn wir eine echte Konkurrenz zu den Franchiseunternehmern auf der obersten Plattform schaffen wollen, müssen wir den Kunden etwas Modernes bieten“, sagt Zurr, der im vergangenen Jahr seinen Posten als Chef des Bäckereiunternehmens Broterbe Gaues aufgab. Seitdem organisiert er vorwiegend Events. Zusammen mit einem befreundeten Gastronomen will er jetzt ein neues Konzept für die Kioske entwickeln. Die hatte er 2015 von Gaues übernommen und zunächst mit Kaffee und Brezeln ausgestattet.

Kaffee soll auch jetzt im Fokus stehen, aber in viel größerer Auswahl. Dazu kommen Brötchen, Säfte, Salate und warme Snacks. „Die sollen mehrmals am Tag von einer eigenen Produktionsstätte geliefert werden“, sagt Zurr. Dadurch sei mehr Varianz möglich. Er ist überzeugt, dass ein Gastro-Konzept auf Bahnsteigebene funktionieren kann. „Die Kundschaft ist da, wir müssen sie nur zu uns locken.“ Geplant ist, dass die modern gestalteten Imbisse länger geöffnet haben als die Konkurrenz auf der obersten Ebene. Zudem gelte für die Kioske das Öffnungsverbot an Sonntagen nicht. „Das wollen wir wenn möglich auch ausnutzen.“ Die Infra, die die Kioske verpachtet, hat dem Projekt bereits zugestimmt, jetzt fehlt nur noch die Genehmigung der Brandschutzbehörde.

Von Isabel Christian

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