Menü
Hannoversche Allgemeine | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Aus der Stadt So sollen die Kröpcke-Kioske schicker werden
Hannover Aus der Stadt So sollen die Kröpcke-Kioske schicker werden
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
20:22 30.08.2016
Leere Werbetafeln, heruntergelassene Rollos: So trostlos sehen die Kioske derzeit aus. Quelle: Isabel Christian
Anzeige
Hannover

Die Rollläden sind heruntergelassen, die Werbetafeln leer. Aber Valentin Zurr gibt nicht auf - im Gegenteil. In den kommenden Wochen sollen Bauarbeiter anrücken und die altbacken wirkenden Buden abreißen. An ihre Stelle sollen große Glastresen treten, in denen die Passanten schon aus der Ferne frische, saisonale Snacks ausliegen sehen.

„Das Kioskkonzept ist veraltet. Wenn wir eine echte Konkurrenz zu den Franchiseunternehmern auf der obersten Plattform schaffen wollen, müssen wir den Kunden etwas Modernes bieten“, sagt Zurr, der im vergangenen Jahr seinen Posten als Chef des Bäckereiunternehmens Broterbe Gaues aufgab. Seitdem organisiert er vorwiegend Events. Zusammen mit einem befreundeten Gastronomen will er jetzt ein neues Konzept für die Kioske entwickeln. Die hatte er 2015 von Gaues übernommen und zunächst mit Kaffee und Brezeln ausgestattet.

Kaffee soll auch jetzt im Fokus stehen, aber in viel größerer Auswahl. Dazu kommen Brötchen, Säfte, Salate und warme Snacks. „Die sollen mehrmals am Tag von einer eigenen Produktionsstätte geliefert werden“, sagt Zurr. Dadurch sei mehr Varianz möglich. Er ist überzeugt, dass ein Gastro-Konzept auf Bahnsteigebene funktionieren kann. „Die Kundschaft ist da, wir müssen sie nur zu uns locken.“ Geplant ist, dass die modern gestalteten Imbisse länger geöffnet haben als die Konkurrenz auf der obersten Ebene. Zudem gelte für die Kioske das Öffnungsverbot an Sonntagen nicht. „Das wollen wir wenn möglich auch ausnutzen.“ Die Infra, die die Kioske verpachtet, hat dem Projekt bereits zugestimmt, jetzt fehlt nur noch die Genehmigung der Brandschutzbehörde.

Von Isabel Christian

Im Westen Hannovers blieben am Dienstagtausende Telefone stumm - und auch die Internetanbindung war bei Telekomkunden gestört. Von 17 Uhr an beeinträchtigte ein Hardwarefehler in der Telekom-Vermittlungsstelle Linden den Telefon- und Internetanschluss vieler Haushalte in Linden und teilweise auch den umliegenden Stadtteilen. 

31.08.2016

Die Gesundheitsbehörde warnt vor gefährlichen Blaualgen am Ricklinger See: In dem Großen Teich, an dem das Freibad liegt, sind erhöhte Blaualgenkonzentrationen festgestellt. Nicht betroffen sind die Freibecken des Vereins.

Conrad von Meding 30.08.2016

Der hannoversche Fotograf Walter Ballhause gilt heute als einer der bekanntesten Vertreter der „Arbeiterfotografie“. Jetzt ist ein neuer Bildband mit seinen Werken erschienen. 

Simon Benne 02.09.2016
Anzeige