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Aus der Stadt So tricksen die Betrüger Senioren aus
Hannover Aus der Stadt So tricksen die Betrüger Senioren aus
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00:21 14.01.2016
2014 gab es 1300 Fälle von Trickbetrug in der Region Hannover. Quelle: dpa
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Hannover
  • Enkel-Trick: Die Täter melden sich per Telefon bei ihren Opfern und schaffen es, den Senioren glaubhaft zu vermitteln, sie wären ihre Enkel. Dafür nennen die Unbekannten keine Vornamen oder Namen, sondern warten bis der oder die Angerufene einen Name nennt. Dann erzählen sie, dass sie sich mit dem Kauf eines Hauses, Autos oder ähnlichem übernommen haben und bitten die Rentner, ihnen Geld zu leihen. Das wird dann später von einem angeblichen Freund abgeholt.
  • Handwerker-Trick: In diesem Fall geben sich die Betrüger als Handwerker aus. Meist erscheinen Sie dafür mit Blaumann und teilweise sogar Leiter und Werkzeug an der Wohnungstür der Senioren. Den Rentnern erklären Sie, die Wohnungsbaugesellschaft oder der Telefonanbieter habe sie mit Arbeiten beauftragt. In einigen Fällen heißt es auch, ein Zimmer sei mit Schimmel befallen oder in einer Nachbarwohnung habe es einen Wasserschaden gegeben. Sind die Betrüger in der Wohnung, lenkt einer der Täter die Bewohner ab, während der andere Zimmer und Schränke nach Wertsachen durchsucht.
  • Glas-Wasser-Trick: Um in die Wohnung der potentiellen Opfer zu kommen, haben die Betrüger eine ganze Palette an fadenscheinigen Begründungen entwickelt. In einigen Fällen täuschen weibliche Täterinnen vor, dass sie schwanger seien und es ihnen nicht gut gehe. Dann bitten sie die Senioren um ein Glas Wasser, um ihre Tabletten nehmen zu können. Andere fragen nach Stift und Papier und dringen auf eine Schreibunterlage, um in die Wohnung zu gelangen. Oder sie geben an, dass sie für einen nicht angetroffenen Nachbarn Blumen oder ein Geschenk abgeben wollen

jki

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