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So viel Spaß macht das Frühlingsfest

Auftakt auf dem Schützenplatz So viel Spaß macht das Frühlingsfest

Pünktlich zur Eröffnung des Frühlingsfestes auf dem Schützenplatz hat sich am Sonnabend endlich die Sonne über Hannover gezeigt. Viele Menschen nutzen das schöne Wetter, um in einem der Fahrgeschäfte den Nervenkitzel zu suchen und sich an einer der zahlreichen Imbissbuden zu stärken.

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Zum Auftakt des Frühlingsfestes füllt sich der Schützenplatz schnell.

Quelle: Philipp Von Ditfurth

Hannover. Kult-Kneipier Bodo Linnemann ist ein waschechter Hannoveraner. Bis Ende vergangenen Jahres war er 37 Jahre lang Wirt der Szene-Bar Casa Blanca am Weißekreuzplatz. Und als echter Hannoveraner ist er mit seiner Freundin Andrea Serwent natürlich gleich am ersten Tag beim Frühlingsfest anzutreffen. "Zwei Bier, ein Fischbrötchen und 'ne Runde Dosenwerfen - das ist für einen Einheimischen Pflichtprogramm", sagt Linnemann lachend, rückt die Sonnenbrille zurecht, winkt und steuert die nächste Bude an.

Am Ostersamstag öffnete in Hannover wieder das größte Frühlingsfest des Nordens. Bis zum 17. April können die Besucher auf dem Schützenplatz Spaß haben.

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Aber das größte größte Frühlingsfest des Nordens lockt auch Menschen von außerhalb Hannovers an. So zum Beispiel die 27-Jährige Wiebke aus Gifhorn, die mit ihren besten Freundinnen ihren Junggesellinnenabschied feiert. Wiebke fällt besonders auf, denn sie trägt zur Feier des Tages ein Schafskostüm. "Das hat mir meine Trauzeugin eingebrockt", berichtet die junge Frau, während sie anderen Besuchern ein Fläschchen Schnaps oder eine Packung Kondome aus einem Bauchladen zum Kauf anbietet.

Vor allem ist das Frühlingsfest aber bei Familien beliebt. Die vielen Möglichkeiten zum Amüsieren haben auch den 13-Jährigen Erik und seine Mutter Marina Kasten aus Wunstorf angelockt. "Ich hab mich schon länger auf das Fest gefreut", sagt Erik. Aber jetzt ist die Auswahl groß: Zuckerwatte oder doch lieber ein Eis? Bratwurst oder asiatische Nudeln? Der junge Wunstorfer atmet tief durch: "Puh, schwierig. Ich muss mich erstmal umgucken."

Das sagen die Besucher zu den Fahrgeschäften

Besonders wild geht es in diesem Jahr in den Fahrgeschäften zu. In einer Umfrage der HAZ erzählen Besucher, ob sich das Eintrittsgeld gelohnt hat.

Break Dance: "Das war so schnell. Ich will gleich nochmal!", ruft die achtjährige Jennifer begeistert. Aber ihr Vater Radek Czarmecki aus Bremen braucht erstmal eine Pause. "Die schnellen Drehungen haben schon Spaß gemacht, aber für kleine Kinder ist es nicht geeignet", sagt er.

Riesenrad : Michael Kuckuck und seine Tochter Deike (9) aus Neustadt sind sich einig: Der Ausblick von oben ist toll. "Es war zwar etwas windig, aber die Sicht über den Maschsee und das Stadion entschädigt dafür", sagt der Vater.

Wildwasserbahn : Dass seine Jacke voller Wassertropfen ist, stört den neunjährigen Florentin überhaupt nicht. Er ist mit seinem Opa Joachim Sandvoß aus Jena über Ostern bei Verwandten zu Gast und will am liebsten gleich nochmal ins Boot steigen. "Es ging vorwärts und rückwärts, das hat ganz schön gekribbelt", sagt Florentin.

Achterbahn Feuer+Eis: "Die Fahrt war länger als in anderen Geräten, und die Strecke ist cool." Der 22-jährige Niklas Giesa hat seine zwei Jahre jüngere Freundin Magdalena Cyzler aus Breslau zur Fahrt eingeladen und ist nicht enttäuscht worden. "In den Kurven hat es uns ganz schön doll zur Seite gedrückt."

 

Feuerwerk am Freitag

An allen drei Freitagen (1., 8. und 15. April) lässt es die Feuerwerkerei Prinz ab 21.45 Uhr krachen. Jeden Mittwoch ist auf dem Frühlingsfest Familientag mit bis zu 50 Prozent Rabatt an den Fahrgeschäften. Das Fest ist von 14 bis 23 Uhr beziehungsweise am Wochenende bis 0 Uhr geöffnet.

Von Gerko Naumann

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