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Aus der Stadt So will die Stadt den Schulen in Mühlenberg helfen
Hannover Aus der Stadt So will die Stadt den Schulen in Mühlenberg helfen
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00:17 06.05.2017
Von Mathias Klein
An der Grundschule Mühlenberg und an der Peter-Ustinov-Schule sei laut Bildungsexperten kaum noch regulärer Unterricht möglich. Quelle: Schaarschmidt
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Hannover

„Dazu sollen unter anderem Ergotherapeuten und Logopäden gehören“, kündigte Rzyski am Dienstagabend beim HAZ-Forum in Mühlenberg an. Dadurch könnte für die Schüler ganz viel getan werden, betonte sie.

Fachleute hatten kritisiert, dass an beiden Schulen ein regulärer Unterricht kaum noch möglich sei, weil so viele Kinder mit Migrationshintergrund schlecht Deutsch sprechen und aus bildungsfernen Schichten stammen. Nach Ansicht des SPD-Landtagsabgeordneten Stefan Politze gibt es an der Grundschule zudem „erhebliche bauliche Mängel“. Darüber müsse gesprochen werden, sagte er beim HAZ-Forum, ohne nähere Angaben zu machen. Zudem wolle er sich beim Land für ein pädagogisches Intensivkonzept für soziale Brennpunkte an beiden Schulen einsetzen. „Ich nehme das mit zu Stephan Weil“, sagte er.

Politze schlug vor, für die Grundschule eine Ausnahmegenehmigung zu schaffen, um die bisher geltende Begrenzung auf maximal fünf Parallelklassen aufzuheben. Außerdem sei das Thema des Ganztagsunterricht für die Grundschule Mühlenberg wichtig, betonte er. Nach den bisherigen Plänen soll die Grundschule frühestens zum Schuljahr 2020/21 zur Ganztagsschule werden. Rzyski gestand ein, dass es bis dahin noch ein Zeit dauere.

Bildungsexperten sprechen vom "pädagogischen Notstand"

Mühlenberg war in den vergangenen Wochen in die Schlagzeilen geraten. Zunächst musste die Stadt das Außengelände der Kita Canarisweg sperren, weil Hochhausbewohner Müll, Aschenbecher oder Flaschen von den Balkonen auf das Kita-Gelände fallen ließen. In der vergangenen Woche bescheinigten Bildungsexperten Mühlenberg einen „pädagogischen Notstand“. Das weisen örtliche Pädagogen zurück.

Für die Kita am Canarisweg gestaltet die Stadt jetzt übergangsweise ein neues Außengelände gegenüber der Kita. Laut Rzyski wird das 1000 Quadratmeter große Gelände, das in Zusammenarbeit mit dem Wohnungsunternehmen Vonovia gefunden worden sei, in zwei Wochen fertig sein. Mitte 2018 schließlich könnten die Kinder in die geplante Container-Kita einziehen, sagte die Bildungsdezernentin.

Rzyski gestand ein, dass es in Mühlenberg zu wenig Kita-Plätze gebe. Derzeit seien bei der Stadt rund 20 Kinder bekannt, für die ein Kita-Platz gesucht werde. „Wir reden mit allen Eltern, und alle Eltern bekommen ein Angebot“, berichtete sie. Wegen des Mangels an Plätzen müssten derzeit Bewerber aus benachbarten Kommunen wie Gehrden oder Seelze zurückstecken, teilte sie mit. „Kinder aus Hannover werden bevorzugt behandelt“, betonte die Dezernentin.

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