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Aus der Stadt Aus dem Netz in den Newsroom
Hannover Aus der Stadt Aus dem Netz in den Newsroom
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02:32 11.06.2016
Von Frerk Schenker
Die Teilnehmer des „Social Meet“ im Newsroom der HAZ, im Verlegerzimmer und in der Druckerei. Quelle: Eberstein/Mandrion Soria/Suppa
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Hannover

Einer redet, und der Rest tippt munter auf dem Smartphone rum? Eigentlich ziemlich unhöflich, doch am Freitagabend gehörte genau das in der Redaktion der HAZ zum guten Ton. Zum ersten Mal fand dort ein sogenanntes Social Meet statt - ein exklusives Treffen für Leser, die nicht nur täglich die HAZ lesen, sondern die Arbeit der Redakteure auch in den sozialen Netzwerken verfolgen. Selbstredend, dass sich das Treffen live bei Twitter, Facebook und Instagram wiederfinden musste.

Fast 100 000 Leser folgen der HAZ in den drei sozialen Netzwerken. Chefredakteur Hendrik Brandt und seine Stellvertreterin Hannah Suppa hatten HAZ-Follower, um in der Sprache des Abends zu bleiben, ins Pressehaus eingeladen.

Und die bekamen nicht nur Einblicke in den Newsroom der HAZ, sondern hatten auch ein paar grundsätzliche Fragen zur Arbeit in Print und im Digitalen.

Wie geht die HAZ mit Gerüchten um, die sie über die sozialen Netzwerke erreichen? „Sehr vernünftig. Überprüfen. Wenn nichts dran ist, verwerfen“, postete wenig später eine Teilnehmerin bei Twitter.

Wie hält es die Redaktion mit Bezahlinhalten auf HAZ.de? „Journalistische Geschäftsmodelle im Netz sind schwierig“, war kurz darauf bei Twitter zu lesen.

Auch das war eine Frage, die viele Teilnehmer umtrieb: Wie lokal sollen die Themen der HAZ-Redaktion bei Facebook und Twitter sein? „Mehr Lokales, bitte“, war wenige Sekunden später im Netz zu lesen - allerdings als Antwort von einem Nutzer, der an diesem Abend nicht dabei sein konnte. Denn auch die konnten sich über das Hashtag #HAZSocialMeet in die Diskussion einmischen.

Zum Abschluss des gut zweistündigen Treffens gab es noch die obligatorische Führung durch die HAZ-Druckerei. Zitat bei Twitter: „Jetzt wird analog. Und laut“.

Und noch während der Rundgang lief, kommentierte ein Teilnehmer: „Kuckt mal, so macht man Oldschool-E-Paper.“

Ach, ja: Wie es sich für ein anständiges „Social Meet“ gehört, durften natürlich auch an diesem Abend die Fotos von dem, was vor einem auf dem Teller liegt, nicht fehlen. 

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