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Schüler aus dem Zooviertel werden ausgezeichnet

Christlich-jüdische Zusammenarbeit Schüler aus dem Zooviertel werden ausgezeichnet

An der Sophienschule setzen Schüler sich regelmäßig aktiv mit der Judenverfolgung im Nationalsozialismus auseinander. Am Sonntag bekam das Gymnasium dafür bei einer Feierstunde zur „Woche der Brüderlichkeit“ die Abraham-Plakette der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Hannover verliehen.

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Empathie ist wichtig: Schulleiterin Brigitte Helm (Mitte) und Oberstufenkoordinator Matthias Zeidler (links von ihr) mit Ewald Wirth (rechts von ihr).

Quelle: Katrin Kutter

Hannover. „Die Schüler lernen, und sie handeln“, lobte der Vorsitzende der Gesellschaft, Ewald Wirth, im Haus der Region. So richten die Jugendlichen den zentralen Gedenktag für die Opfer des Holocaust aus, mit der Gedenkstätte Ahlem hat die Schule einen Kooperationsvertrag geschlossen.

Bis 1938 hatten viele jüdische Schülerinnen das Gymnasium besucht, berichtet Schulleiterin Brigitte Helm. „Wir freuen uns, dass wir wieder jüdische Schüler und solche aus anderen Religionsgemeinschaften haben.“ Kultusministerin Frauke Heiligenstadt betonte, mit christlichen und jüdischen Werten seien menschenfeindliche Weltbilder nicht vereinbar, wie sie Pegida und AfD verträten. Regionspräsident Hauke Jagau äußerte Sorge um die Standfestigkeit der Demokratie angesichts von Meinungsmanipulation durch Falschinformationen, sogenannten Fake News. „Es ist nicht mehr überprüfbar, wer Informationen im Internet sendet und wie wahr sie sind.“ Gründliche Bildung und die Entwicklung von Empathie seien deshalb umso wichtiger.

Mit der Abraham-Plakette würdigt die Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit seit 2012 Schulen, die die Erinnerung an die Verfolgung jüdischer Bürger wachhalten.

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