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SPD und Grüne wollen Chirurgie in Lehrte

Ausschuss verschiebt Entscheidung SPD und Grüne wollen Chirurgie in Lehrte

SPD und Grüne wollen die Chirurgie im Lehrter Krankenhaus erhalten. Allerdings hat der Sozialausschuss der Regionsversammlung hat am Donnerstag die mit Spannung erwartete Entscheidung über die Zukunft der Krankenhäuser Großburgwedel und Lehrte verschoben.

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Eine Entscheidung über das Krankenhaus in Lehrte steht noch aus.

Quelle: HAZ

Hannover.. CDU und FDP lehnten zu Beginn der Sitzung ab, sich mit einem Eilantrag von SPD und Grünen zu befassen. Dieser sieht einen Neubau in Großburgwedel und die Weiterentwicklung des Standortes Lehrte vor. Nach dem Willen der beiden Fraktionen soll dort nicht nur eine geriatrischer Schwerpunkt aufgebaut werden. SPD und Grüne fordern, dass es in Lehrte auch weiterhin eine Notaufnahme und eine Chirurgie geben soll. Damit kommen die Fraktionen einer Forderung von niedergelassenen Ärzten in dem Bereich nach. Diese hatte gedroht, dass Regionsklinikum zu boykottieren, sollte die Chirurgie in Lehrte geschlossen werden.

Die Klinikexpertin der Grünen, Doris Klawunde, warf der CDU vor, kein Interesse an einer Diskussion über die beste medizinische Versorgung des Klinikums zu haben. "Sie beschädigen hier ein Unternehmen der Region", sagte sie in Richtung CDU. Aus der CDU hieß es dagegen, dass die Fraktion mehr Zeit zur Vorbereitung benötige und zudem die Vorlage der Verwaltung abwarten wolle.

Regionspräsident Hauke Jagau zeigte sich enttäuscht daraüber, dass der Ausschuss eine Diskussion über das Thema verschoben habe. "Ich wollte mir gern die Debatte hier anhören, bevor ich eine Drucksache vorlege", betonte er. Jagau machte deutlich, dass er sich eine breite Mehrheit wünscht. "Am liebsten wäre es mir, wenn wir eine Verständigung hinbekommen, und das kein Wahlkampfthema wird", betonte er.

Die Regionsversammlung soll bereits am 1. März über die Zukunft der Kliniken in Burgwedel und Lehrte entscheiden. Zuvor soll es noch eine Sondersitzung des Sozialausschusses geben.

Die Finanzgeschäftsführerin des Klinikums, Barbara Schulte, legte in der Sitzung des Sozialausschusses ein positives Bild der Entwicklung des regionseigenen Konzerns vor. Demnach rechnet die Geschäftsführung für dieses Jahr mit einem Defizit von fünf Millionen Euro. Im Jahr 2017 will das Klinikum erstmals seit Jahren wieder einen leichten Gewinn von rund einer Million Euro machen. Schulte betonte allerdings, dass es sich um eine "sehr ambitionierte Wirtschaftsplanung" handele.

Von Mathias Klein

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