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Aus der Stadt Soziale Institutionen bekommen 400.000 Euro
Hannover Aus der Stadt Soziale Institutionen bekommen 400.000 Euro
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00:15 23.02.2017
400.000 Förderung gehen bis 2018 an verschiedene Organisation in der Stadt. Quelle: Symbolbild
Hannover

Über mehr als 400.000 Euro können sich soziale Einrichtungen in Hannover in den Jahren 2017/18 freuen. So hoch ist die Gesamtsumme der Anträge, die die Ampelfraktionen gestern im Sozialausschuss für den Doppelhaushalt 2017/18 bewilligt haben. Die größte Fördersumme - rund 90.000 Euro - erhält die hannoversche Jugendberufshilfe. Direkt dahinter folgt - mit 50.000 Euro - der Hannover-Aktiv-Pass. Das städtische Angebot wird ebenfalls vor allem von Kindern und Jugendlichen genutzt.

Seit 2009 hat sich die Nutzung mehr als verdoppelt (plus 155 Prozent). 2016 wurden knapp 103 000 Aktiv-Pässe ausgestellt. Nachgefragt werden nach Angaben der Verwaltung vor allem ermäßigte Sportvereinsbeiträge, Schwimmbadermäßigungen, Schwimmkurse, Ferienaktionen und Musik-Einzelunterricht für Kinder und Jugendliche. Katrin Langensiepen, sozialpolitische Sprecherin der Grünen, hob hervor, dass es mittlerweile eine ganze Reihe von Institutionen gibt, die Ermäßigungen auch ohne Erstattung durch die Verwaltung gewähren: darunter fairkauf, Sealife, Hannover 96, EC Hannover Indians oder die TSV Hannover-Burgdorf. Freiwilliges Engagement von Unternehmen und Privatpersonen bedürfe einer noch größeren Wertschätzung in der öffentlichen Wahrnehmung, sagte Patrick Döring, sozialpolitischer Sprecher der FDP.

Der SPD liegt vor allem das nachbarschaftliche Engagement der Menschen am Herzen. Man habe daher einen bunten Strauß an Initiativen in Stadtteilen wie Mittelfeld, Döhren, Hainholz, Ricklingen, Badenstedt oder Mitte gefördert, in denen soziales Engagement besonders notwendig sei, sagte Robert Nicholls, sozialpolitischer Sprecher der SPD-Ratsfraktion, gestern.

jr

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