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Markus Beckedahl heute zu Gast im Pavillon

„Spamfilter“: Festival über Netzkultur Markus Beckedahl heute zu Gast im Pavillon

Das Festival "Spamfilter: Eine Woche Netzkultur" bietet in dieser Woche im Pavillon am Raschplatz Diskussionen, Ausstellungen, Konzerte, Gaming-Spektakel und Workshops zu aktuellen Netzthemen. Zum Auftakt spricht heute Abend Markus Beckedahl von Netzpolitik.org im Pavillon.

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Markus Beckedahl vom Rechercheverband Netzpolitik.org ist Gast beim Festival "Spamfilter: Eine Woche Netzkultur" im Pavillon.

Quelle: dpa

Hannover. Wegen des Verdachts des Landesverrats ist kürzlich gegen die Journalisten des Rechercheverbundes netzpolitik.org ermittelt worden. Am heutigen Montag ist dessen Gründer Markus Beckedahl in der Reihe "Netztalk" im Pavillon zu Gast und eröffnet so die einwöchige Veranstaltung "Spamfilter".

Er spricht dort unter anderem mit Anne Roth, Bloggerin und Referentin beim NSA-Untersuchungsausschuss des Bundestags, über den „Zustand der digitalen Gesellschaft“. Mit dabei ist auch Elke Schick, die als Redakteurin des Magazin "Make" Fantasie, Eigeninitiative und das Zusammenkommen von gesellschaftlichen und technischen Innovationen zu fördern versucht.

Für Marcus Munzlinger, der das Spamfilter-Festival zusammen mit dem Heise-Verlag und der Zeitschrift c´t konzipiert hat, geht es um einem positiven Begriff von Netzkultur. "Die digitale Revolution hält nicht nur Risiken bereit, sondern auch ganz große Chancen", sagt Munzlinger: "Je mehr Menschen sich für Netzkultur engagieren, desto besser wird das Netz."

Pacman auf der Lister Meile

Das Programm ist vielfältig. Am Dienstag geht um um Computerspiele - dabei sollen Games Wirklichkeit werden. Unter anderem werden auf der Lister Meile bekannte Computerspiele wie Pacman nachgestellt. Start ist zunächst um 16 Uhr im Pavillon. Eine Anmeldung unter info@pavillon-hannover.de ist dringend erbeten. Am Mittwochabend beginnt um 18.45 Uhr das SpielSpiel der Initiative Creative Gaming. Es simuliert in einem Planspiel die Computerspielindustrie, am Ende könnte eine neue Idee für ein Game stehen.

Ebenfalls am Mittwochabend ab 19 Uhr erzählt Ninia LaGrande, Poetryslammerin und Twitter-Tatort-Königin aus Hannover, Geschichten aus dem Netz und dem Leben, Titel: "Und ganz, ganz viele Doofe". Für diese Veranstaltung müssen Karten ab 6,50 Euro erworben werden. Ninia LaGrande ist am Sonntag ab 14 Uhr zur Veranstaltung "Blogger*innen dieser Stadt, vernetzt Euch" erneut zu Gast - die ist kostenfrei und ohne Anmeldung.

Beatpoeten lesen Pegida

Für Donnerstagabend laden die Beat-Poeten zu einer Szenischen Lesung "der Weltnetz-Werke von Pegida & Co", Start ist um 21 Uhr.

Am Freitag werden Freifunk-Verstärkerantennen am Pavillon montiert (17.30 Uhr), bevor ab 18.30 Uhr die Diskussion "Freies Netz für freie Bürger?" startet. Abends um 20 Uhr beginnt das Netztalk-Kino, natürlich mit dem Film Citizenfour (20 Uhr).

Das "Zentrum für politische Schönheit" stellt am Samstag ab 18.30 Uhr seine Ideen und Aktionen für Moral, politische Poesie und menschliche Großgesinntheit vor.

Und am Sonntag ab 16 Uhr heißt es "Grillt einen c´t-Redakteur": Leser des Computermagazins aus dem hannoverschen Heise-Verlag (beide sind Mitveranstalter) dürfen in einem echt-analogen Forum Fragen stellen, Kritik äußern und Anregungen geben.

Weitere Infos über das Festival gibt es unter www.pavillon-hannover.de.

 

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