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Sparkasse Hannover schließt 19 Filialen

Strikte Einsparungen Sparkasse Hannover schließt 19 Filialen

Um sich zukunftsfähig aufzustellen, wird die Sparkasse Hannover 19 Filialen in der Stadt schließen. 14 Standorte werden in SB-Filialen umgewandelt. Insgesamt reduziert das Kreditinstitut das Standortnetz auf 99 Filialen. Zudem werden 200 Stellen abgebaut.

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Die Sparkasse äußert sich am Donnerstag zu geplanten Stellenstreichungen und Filialschließungen.

Quelle: Jan Philipp Eberstein

Hannover. "Die Beratung ist und bleibt ein zentrales Merkmal der Sparkasse", sagte Sparkassen-Vorstandsmitglied Jens Bratherig am Donnerstag. Dennoch sollten die Angebote gebündelt werden.

Bis Ende 2019 werden 19 Standorte geschlossen, beziehungsweise in größeren Standorten zusammengefasst. 14 Standorte werden in sogenannte SB-Standorte umgewandelt - begonnen wird mit den Standorten in Springe und Letter. An fünf der SB-Standorte bestehen Beratungsmöglichkeiten. Mit den Schließungen werde 2018 begonnen, so Bratherig.

Folgende Standorte in Hannover und der Region werden geschlossen:

Arpke, Bordenau, Calenberger Neustadt, Davenstedt, Deisterplatz, Engelbostel, Godshorn, Horst, Ingeln-Oesselse, Isernhagen NB, Langenhagen Brink, Limmer, Lister Meile, Neuwarmbüchen, Nordstadt, Schierholzstraße, Springe Zum Oberntor, Vier Grenzen, Völksen.

200 Vollzeitstellen werden abgebaut, 100 Stellen in der Kundenberatung

Das Ziel, auch weiterhin ein wirtschaftliches erfolgreiches Unternehmen zu bleiben, ließe sich nicht ohne Auswirkungen auf die Beschäftigten realisieren, sagte Marina Barth, Mitglied des Vorstands. Weil Standorte reduziert und Produkte und Prozesse vereinfacht würden, müssten Tätigkeiten entfallen. Zudem würden bestimmte Beratungsleistungen nicht mehr angeboten. "Bis Ende 2019 werden 200 Vollzeitstellen werden auf freiwilliger und sozialverträglicher Basis abgebaut." 

Die Annahme, das besonders ältere Mitarbeiter vom Stellenabbau betroffen würden, weist Vorstandsmitglied Kerstin Berghoff-Ising zurück. "Wir sind stolz darauf ein Unternehmen zu sein, in dem viele Generationen arbeiten." Alle Beschäftigten würden für das mobile und Onlinegeschäft qualifiziert, damit sie die künftig die Kunden beraten können. "Wir unterstützen alle Mitarbeiter, die sich den anstehenden Veränderungen stellt."

Neben Stellenkürzungen werden 100 weitere Stellen für die Kundenberatung geschaffen. "Das sei eine Investition in qualifizierte Arbeitsplätze", sagte Jens Bratherig, der für das Regionalgeschäft zuständig ist.

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