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Sparkasse Hannover vertauscht Kontoauszüge

Panne beim Datenschutz Sparkasse Hannover vertauscht Kontoauszüge

Die Sparkasse Hannover hat einem Kunden Kontoauszüge mehrerer anderer Kunden zugeschickt. Nicht zum ersten Mal, wie sich jetzt herausstellt. Das Unternehmen hat seinen Datenschutzbeauftragten eingeschaltet und versichert, das es sich um absolute Ausnahmen handele. Man gehe mit Kundendaten sehr vorsichtig um.

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Fehlversand: Links der Kontoauszug, der dem Empfänger gehört - rechts der Stapel der Kontoauszüge, die dem Südstädter Betriebswirt fälschlich zugeschickt wurden.

Quelle: privat

Hannover. Hannovers Sparkasse hat einem Kunden einen Stapel Kontoauszüge geschickt – allerdings nicht nur seine eigenen, sondern auch die von mehreren anderen Sparkassenkunden. Offenbar kein Einzelfall, wie Sprecher Stefan Becker auf HAZ-Anfrage bestätigt: Kürzlich habe es einen ähnlichen Fall gegeben, bei dem einem anderen Kunden zwei Auszüge fremder Konten zugeschickt worden seien. Man habe den Vorgang dem eigenen Datenschutzbeauftragten angezeigt und mit den zuständigen Mitarbeitern gesprochen, sagt Becker: Derartige Vorkommnisse entsprächen „in keiner Weise unseren Standards in Sachen Qualität und Datensicherheit“.

Der Kunde im aktuellen Fall hatte sein Tagesgeldkonto gekündigt, weil die Sparkasse dafür künftig Gebühren nimmt. Die Panne passierte, als ihm der Schluss-Kontoauszug zugeschickt wurde. „Ich war erstaunt, dass der Umschlag so dick war“, sagt der Betriebswirt aus der Südstadt. Es seien drei Kontoauszüge von anderen Kapital-Plus-Konten darin gewesen sowie ein umfangreicher Auszug eines Girokontos mit einem Saldo von mehr als 50 000 Euro und vielen Kontobewegungen. Auf allen Auszügen standen die Namen der Kontoinhaber.

Die Auszüge von aufgelösten Tagesgeldkonten würden nicht maschinell verarbeitet, sondern durch ein sogenanntes Expeditionsteam sortiert und kuvertiert, sagt Sprecher Becker. "In unserer Expedition werden täglich mehre Tausend Briefsendungen versandfertig gemacht." Offenbar habe es „in dem erfahrenen und sehr verlässlichen Team“ eine Verwechselung gegeben. Man gehe der Sache nun weiter nach und entschuldige sich ausdrücklich für den Vorfall.

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Sophie Mühlmann hat 13 Jahre lang als Asienkorrespondentin in Singapur verbracht. Von dort aus bereiste und beschrieb sie die riesige Region zwischen Afghanistan, Ozeanien und Nordkorea. Zuvor war sie für den ARD-Hörfunk mehrmals als Korrespondentenvertretung und „Feuerwehr-Reporterin“ in China im Einsatz. Seit dem vergangenen Sommer ist sie nun Neu-Hannoveranerin.