Deutlich zeichnet sich aber bereits ab, dass Behinderteneinrichtungen beispielsweise der Diakonie sowie das Klinikum der Region betroffen sind.
Sparen will das Land unter anderem bei der Städtebauförderung. Aus diesen Töpfen hat die Stadt für 2010 sechs Millionen Euro beantragt, für nächstes Jahr stehen noch keine Summen fest. Bereits bewilligt sind im Programm Soziale Stadt Zuschüsse von 2,5 Millionen Euro, die laut Sozialministerium nicht angetastet werden. Für die Erwachsenenbildung erhält Hannovers Volkshochschule derzeit jährlich 1,4 Millionen Euro. Ob das auch künftig so sein wird, ist ungewiss.
Die Kliniken der Region Hannover müssen nach Informationen der HAZ wegen der Kürzungen bei der Bettenpauschale für Krankenhäuser künftig auf 350 000 Euro im Jahr verzichten. Die Medizinische Hochschule trifft die Sparrunde nach Auskunft von Sprecher Stefan Zorn nicht, weil sie sich aus anderen Etats finanziert.
Da das Land Steigerungen bei den Personal- und Sachkosten für die Behindertenhilfe nicht mehr übernehmen will, gehen den Diakonischen Diensten für ihre Behindertenarbeit im Annastift nach Auskunft von Sprecher Achim Balkhoff jährlich 250 000 Euro verloren: „Das trifft uns hart, wir müssen das Geld in anderen Bereichen der Holding erwirtschaften.“
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Kommentare
sparvorschlag lindenbetroffener – 05.08.10
Sehr viel effizienter könnte man sein, wenn eine Finanzspritze der Hautklinik helfen würde, um endlich mal eine Rechnervernetzung zu ermöglichen.Dadurch würden sich Laufwege, Suchvorgänge usw. verkürzen und eine bessere Logistik/Bestellsystem ermöglichen und wenigstens Zeitersparnis allen bringen.
Wie bisher Einsparungen schon realisiert werden, merkt man an dem kaum lesbaren Nummernausdruck für die Anmeldung und der fehlenden Stempelfarbe für Ärztestempel, die sich dann bei Rezepteinlösung spätestens bemerkbar macht wegen Anerkennung.
Mitarbeiter entlassen? Elch – 04.08.10
@Hemmi:Schade nur, dass es einen Haus-Tarifvertrag gibt, der Kündigungen erstmal ausschließt...
ich schätze Hemmi – 04.08.10
... man tut mal wieder genau das Falsche, heißt: man spart an Investition in Technik und Rationalisierung.Richtige Strategie wäre es, eine entsprechende Menge an Mitarbeitern zu entlassen, das ist nachhaltiger und effektiver, weil es auch in den Folgejahren spart. 350 T€ Kürtzung entspricht maximal 10 Arbeitsplätzen, was bei einem Klinikum mit 5.000 Mitarbeitern lächerlich einfach einzusparen ist, am leichtesten in der Verwaltung.
@ MdL der Commander – 04.08.10
Aus eigener Erfahrung kann ich sagen: Um bei irgendeiner Budget-Kürzung noch glaubwürdig zu sein, verzichtet zuerst auf eure Diäten-Erhöhung!