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Aus der Stadt Welle der Hilfsbereitschaft nach Tod von achtfacher Mutter
Hannover Aus der Stadt Welle der Hilfsbereitschaft nach Tod von achtfacher Mutter
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00:16 26.11.2017
Im Gedenken an eine verstorbene Frau aus Linden findet am Sonnabend ein Benefiz-Fußballturnier statt. Quelle: privat
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Hannover

 Eine Frau stirbt Anfang November völlig überraschend und hinterlässt acht Kinder sowie einen Ehemann – nur vier Wochen zuvor war das jüngste Kind zur Welt gekommen. Die 38-Jährige aus Linden-Süd war unter anderem im Schulelternrat und einem Fußballverein aktiv. Die Nachricht vom Tod er Frau verbreitet sich schnell in den sozialen Netzwerken, Freunde starten spontan einen Spendenaufruf für die Familie. Außerdem findet am Sonnabend ein großes Benefizturnier in Gedenken der Verstorbenen statt.   

„Eine außergewöhnliche Stütze“

„Sie war eine tolle Frau“, erinnert sich Ferhan Knezevic, eine gute Freundin von Nicola G.: „unglaublich aktiv und hilfsbereit.“ Die 38-Jährige war Elternratsvorsitzende der Egestorffschule, darüber hinaus engagierte sie sich unter anderem in Kindergarten und Hort. Tausende Lindener hätten sie gekannt, sagt Knezevic. In der Traueranzeige der Egestorffschule heißt es, man habe „eine außergewöhnliche Stütze der Schulgemeinschaft verloren“. 

Nicola G. sei immer für alle dagewesen. „Sie hat zum Beispiel auch unsere Kinder immer zum Training mitgenommen“, sagt die Freundin, „als hätte sie mit ihren acht eigenen Kindern nicht schon genug zu tun.“ 

Knezevic berichtet, die Familie leide sehr unter dem Verlust der Mutter. „Wir versuchen jetzt, sie bestmöglich zu unterstützen“, sagt die Freundin: „Sie sind uns sehr nah.“ Durch den plötzlichen Tod müsse sich der Vater jetzt intensiv um seinen Nachwuchs kümmern und könne kaum noch dem Berufnachgehen – sieben der acht Kinder sind minderjährig.

Ein Sohn der Familie, acht Jahre alt, spielt im Fußballteam der JSG Hannover-West. „Der Kontakt mit Nicola war sehr eng“, sagt Jugendtrainer Dawda Corr. Dreimal pro Woche sei Training, die 38-Jährige sei immer dabei gewesen.

Benefizturnier mit zehn Mannschaften

„Nachdem wir von ihrem Tod hörten, war klar, dass wir ein Turnier veranstalten wollen“, sagt Corr. Darüber hinaus wird es bei dem Turnier eine große Tombola geben, deren Einnahmen komplett an die Hinterbliebenen gehen. „Das Turnier hat zwar einen traurigen Anlass – aber es wird hoffentlich schön“, sagt Freundin Ferhan Knezevic und fügt an: „Das wäre sicher in Nicolas Sinne gewesen.“

Von Peer Hellerling

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