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Vereinzelte Festnahmen bei Pegida-Demo

Kundgebung an der Oper Vereinzelte Festnahmen bei Pegida-Demo

Etwa 80 Anhänger der hannoverschen Pegida-Bewegung haben sich Montagabend auf dem Opernplatz versammelt - weitaus weniger als bei der vorherigen Kundgebung. Ihnen gegenüber standen etwa 380 Gegendemonstranten. Auf beiden Seiten kam es zu vereinzelten Festnahmen, berichtete die Polizei.

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Etwa 80 Hagida-Anhänger versammelten sich vor der Oper.

Quelle: Michael Thomas

Hannover. Ohne größere Zwischenfälle haben die Patriotischen Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes (Pegida) am Montagabend ihre mittlerweile dritte Demonstration in Hannover abgehalten. Nur vereinzelt kam es auf beiden Seiten zu Festnahmen, weil sich einige wenige nicht an das Versammlungsrecht gehalten hatten.

Die Beteiligung war nicht nur auf Seiten der Islamgegner gering. Unter den Augen von Polizeipräsident Volker Kluwe und seinem Stellvertreter Thomas Rochell waren nur etwa 400 Personen an den Opernplatz gekommen, um gegen die etwa 80 Pegida-Teilnehmer zu demonstrieren.

Diese verzichteten am Monatg im Gegensatz zu der vorherigen Kundgebung am 26. Januar auf den sogenannten „Spaziergang“. Statt wie vor knapp einem Monat für die Abschlusskundgebung vom Opernplatz über die Windmühlenstraße zum Platz der Weltausstellung zu laufen, blieben die Islamgegner während der kompletten Zeit am Opernplatz.

Der hannoversche Pegida-Ableger demonstriert vor der Staatsoper Hannover. Die Polizei riegelt das Gebiet weiträumig ab.

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Diesen hatte die Polizei genau wie bei der vorangegangenen Veranstaltung schon lange vor dem Beginn der Veranstaltung um 19 Uhr weiträumig abgesperrt.
Wer zu der Kundgebung wollte, musste an den drei von der Polizei kontrollierten Eingängen seinen Ausweis vorzeigen und wurde durchsucht. Fußgänger und Radfahrer, die lediglich vom Aegidientorplatz in Richtung Hauptbahnhof wollten, wurden über die Windmühlenstraße und den Platz der Weltausstellung umgeleitet.

Nicht nur die Passanten waren von den durch den Großeinsatz bedingten Einschränkungen genervt. Auch viele Händler schlossen ihre am Opernplatz gelegenen Läden spätestens um 18 Uhr.

Ein Teil der Gegendemonstranten nutzte die Erfahrungen von der letzten Pegida-Kundgebung für sich. Etwa eine Stunde vor dem Beginn der Veranstaltung kommunizierten sie über einen Twitter-Account, wo sich die drei für die Teilnehmer der Demo eingerichteten Zugänge zum Opernplatz befanden. „Sammelt euch und versucht die Eingänge zu versperren“, hieß es dort. Nachdem dies jedoch wegen der Taktik der Polizei nicht gelang, beschränkten sich rund 80 von ihnen darauf, sich südlich der Oper aufzubauen und die Pegida-Kundgebung durch Pfiffe und laute Rufe zu stören.

Anders als bei den bisherigen Demonstrationen von Pegida-Hannover waren rechtsradikale Schläger und Hooligans dieses Mal der Veranstaltung auf dem Opernplatz fern geblieben. Sie planen ihren eigenen Protest gegen Islamisten. Eine Gruppierung die im Internet unter dem Namen „Action Crew Hannoi“ auftritt, ruft dazu auf, am Sonnabend einen Aktion von Salafisten in der Innenstadt zu stören. Radikale Muslime wollen am Steintor erneut kostenlos Exemplare des Koran an Passanten verteilen.

Trotz des geringen Zulaufs kündigten die Hagida-Veranstalter noch am Abend an, in zwei Wochen erneut auf die Straße zu gehen.

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