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A2 nach Sperrung wieder frei

Lkw-Unfall bei Rehren A2 nach Sperrung wieder frei

Das Winterwetter hat die Region Hannover fest im Griff. Auf den Autobahnen gab es am Morgen mehrere Glätteunfälle mit Lastwagen, die A2 war in Richtung Dortmund bis in den Abend hinein gesperrt. Der Verkehr staut sich bis in die Abendstunden.

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Lkw-Unfall: Vollgesperrte Autobahn A2 zwischen Lauenau und Auetal.

Quelle: Rainer Dröse

Hannover. Die Schneeglätte hat in der Region zu mehreren schweren Unfällen geführt. Allein auf der Autobahn 2 gab es am Morgen zwischen Rehren und Garbsen drei Lkw-Unfälle, berichtete die Polizei. Der schwerste Unfall ereignete sich in Fahrtrichtung Dortmund: In Höhe der Raststätte Auetal war gegen 6 Uhr ein Lastwagen von der Fahrbahn gerutscht und auf die Seite gekippt. Bei dem Unfall wurden zwei Menschen verletzt. Der Sachschaden beträgt rund 120.000 Euro

Da Diesel über alle drei Fahrbahnen auslief, wurden alle drei Fahrstreifen gesperrt. Die Sperrung dauerte bis in den Abend hinein an. Auch nach der Räumung der Unfallfallstelle staute sich der Verkehr auf mehreren Kilometern Länge. Zwischenzeitlich hatten Autofahrer auf 18 Kilometern auf der A2 Schlange gestanden.

Auf der Autobahn 2 hat sich bei Rehren ein schwerer Lkw-Unfall ereignet.

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Am Morgen hatte es in Richtung Hannover bereits zwei Lkw-Unfälle gegeben. Um 0.55 Uhr war ein Sattelzug ins Schleudern gekommen und von der Fahrbahn gerutscht. Der Fahrer eines nachfolgenden Geländewagens konnte nicht mehr bremsen und fuhr in die Unfallstelle. Der Autofahrer wurde leicht verletzt, der Schaden beläuft sich hier auf 100.000 Euro. Auch bei einem Folgeunfall um 2.30 Uhr entstand hoher Sachschaden, als ein Sattelschlepper in eine Betonschutzwand krachte. Der Fahrer erlitt leichte Verletzungen.

Unfall beim Überholen eines Räumfahrzeugs

Ein Unfall ereignete sich auf der Autobahn 37 in Richtung Messe. Kurz vor der Abfahrt Kirchhorst hatte gegen 4.50 Uhr ein Autofahrer ein Räumfahrzeug überholen wollen. Dabei kolldierten beide Fahrzeuge und verkeilten sich an der Mittelleitplanke. Nach ersten Informationen der Polizei gab es mindestens einen Leichtverletzten.

Das Winterwetter hat die Region Hannover fest im Griff. Auf den Autobahnen, insbesondere der A2, gab es mehrere Glätteunfälle.

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Bei einem Glätteunfall in Otze (Burgdorf) hatte sich am Morgen eine Autofahrerin verletzt – sie musste mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht werden. Nach bisherigen Erkenntnissen waren auf der Kreisstraße 121 bei Otze zwei Autos zusammengestoßen, die offenbar wegen des Schnees am Fahrbahnrand zu weit in der Mitte gefahren waren. 

Insgesamt bescheinigte die Polizei den Autofahrern in der Region eine umsichtige Fahrweise. "Wir haben nur eine leicht erhöhte Zahl an Unfällen", sagte ein Sprecher. Diese sei keineswegs vergleichbar mit der hohen Zahl an Unfällen am Sonntag und Montag.

Probleme im Bahnverkehr

Auch bei der Deutschen Bahn gibt es wetterbedingte Problemen: Komplett eingestellt werden musste der Bahnverkehr auf der Strecke Emden-Norddeich. Grund ist nach Angaben der Deutschen Bahn Blitzeis. Die Züge des Fernverkehrs aus Richtung Bremen enden in Oldenburg, aus Richtung Rheine in Leer. Ein Ersatzverkehr mit Bussen sei auf Grund der Straßenverhältnisse nicht möglich. Erst am Montag hatte Blitzeis einen Intercity in Ostfriesland blockiert: Der Zug aus Norddeich hatte nach einer nächtlichen Zwangspause an der Küste sein Ziel Köln am Montag erst mit 23 Stunden Verspätung erreicht.

Wegen einer Weichenstörung kam am Vormittag auf der S-Strecke zwischen Hannover Hauptbahnhof und Langenhagen zu Verspätungen in beiden Richtungen. Die Eisenbahngesellschaft Metronom meldete ebenfalls Verspätungen, insbesondere auf der Strecke zwischen Uelzen und Göttingen. Auch auf anderen Strecken in Niedersachsen kann es nach Angaben der Deutschen Bahn zu Behinderungen kommen. Aktuelle Meldungen zu einzelnen Verbindungen  erhalten Sie hier (bitte geben Sie den Namen eines Bahnhofs in das Suchfeld ein.). 

Busverkehr teilweise eingestellt

Besonders betroffen von der Schnee- und Eisglätte ist Osnabrück. Am Morgen wurde dort erst in der Stadt, wenig später auch im gesamten Raum Osnabrück der Busverkehr eingestellt, schrieb die Verkehrsgemeinschaft Osnabrück bei Twitter. Mittlerweile ist der Busverkehr wieder angelaufen. In den Kreisen Diepholz und Vechta sowie Oldenburg und Westerstede wurde der Busverkehr komplett eingestellt.

In Osnabrück hatte es allein in der Nacht hatte nach Angaben der " Neuen Osnabrücker Zeitung" bis zu 85 Glätteunfälle gegeben. Die meisten der Unfälle seien mit nur acht leichten Verletzungen und vielen Blechschäden allerdings glimpflich verlaufen, sagte ein Polizeisprecher. Auf der Autobahn 30 kam es zu mehreren Unfällen. Am Kreuz Osnabrück-Süd krachten insgesamt sieben Fahrzeuge ineinander, wobei ein Mensch leicht verletzt wurde. Im Emsland blieben wegen glatter Straßen zahlreiche Lastwagen liegen, darunter auch diverse Viehtransporter. Auch rund um Braunschweig hatte die Polizei viel zu tun: Dort ereigneten sich innerhalb von 24 Stunden rund 87 Unfälle, berichtet der NDR.

(mit: dpa)

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