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Obama-Besuch: Das ist die Sperrzone in Herrenhausen

US-Präsident in Hannover Obama-Besuch: Das ist die Sperrzone in Herrenhausen

Beim Besuch von Barack Obama in Hannover Ende April sperrt die Polizei Teile Herrenhausens aus Sicherheitsgründen ab. Das gaben die Verantwortlichen am Montag offiziell bekannt. Demnach werden nicht nur die Königlichen Gärten für Besucher geschlossen. Auch die Herrenhäuser Straße wird für den Verkehr gesperrt.

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Die Herrenhäuser Gärten bleiben während Barack Obamas Besuch in Hannover gesperrt.

Quelle: HAZ/M

Hannover. Am Montag hat die Polizei die Anwohner rund um den Großen Garten in Herrenhausen über die Einrichtung einer Sicherheitszone zum Besuch des amerikanischen Präsidenten Barack Obama in knapp zwei Wochen informiert. Uniformierte Beamte verteilten am Nachmittag Handzettel mit den wichtigsten Informationen. Dass sich etwas ankündigte, konnten die Betroffenen bereits am Mittag erfahren, als die Polizei begann, Gullydeckel in dem Viertel zu versiegeln. Und damit bei den Betroffenen keine falschen Hoffnungen aufkeimen, findet die Behörde in ihrer Presseinformation deutliche Worte: „Die Sicherheitsvorkehrungen führen schlussendlich dazu, dass es nicht möglich sein wird, einen Blick auf den amerikanischen Präsidenten zu erhaschen.“

Der abgesperrte Bereich in Herrenhausen fällt deutlich kleiner aus als der Sicherheitsbereich im Zooviertel rund um das HCC, wo Obama am Sonntagabend die Hannover Messe offiziell eröffnen wird. Betroffen ist lediglich der Große Garten, ein Teil der Alten Herrenhäuser Straße, ein Stück der Herrenhäuser Straße sowie ein kurzer Bereich der Schaumburgstraße. Hier gilt der Sicherheitsbereich von Sonnabend 8 Uhr bis Sonntag 24 Uhr. Anwohner müssen sich auf Ausweis- und Fahrzeugkontrollen einstellen. Die Polizei richtet zudem Halteverbotszonen rund um die Herrenhäuser Gärten, das Schloss sowie in der Nienburger Straße ein. Zudem wird die Herrenhäuser Straße am Sonntag, 24. April, zwischen 12 und 24 Uhr zwischen der Auffahrt zum Westschnellweg und der Nienburger Straße in beide Richtungen gesperrt. In dieser Zeit können die Anwohner auch keinen Besucher in ihren Wohnungen empfangen. Eine Regelung wie im Zooviertel, wo Gäste über ein Formular bei der Polizei angemeldet werden können, gibt es für Herrenhausen nicht.

Die Üstra fährt in dieser Zeit mit ihren Linien 4 und 5 zwei Haltestellen nicht an. Betroffen sind die Stationen Herrenhäuser Gärten und Schaumburgstraße. „Die Bahnen halten in dieser Zeit dann erst wieder an der Haltestelle Herrenhäuser Markt“, sagt Üstra-Sprecher Udo Iwannek. Der Berggarten und das Sea Life-Center bleiben auch während der Sperrung geöffnet. Die Besucher müssen aber über die Haltenhoffstraße und nicht über die Herrenhäuser Straße anfahren. Die Sportstätten an der Graft und am Großen Garten liegen nicht im Sicherheitsbereich. Sie sind vom Königsworther Platz über die Jägerstraße, die Straße In der Steintormasch und der südlichen Umfahrung des Großen Gartens erreichbar. 

Gelassenheit herrscht bislang bei den Anwohnern des Wohnviertels gleich neben dem Großen Garten. „Wir nehmen uns am Obama-Wochenende nichts vor“, sagt eine Anwohnerin. Die Einschränkungen hielten sich in Grenzen. „Vielleicht lässt sich ja doch noch ein kurzer Blick auf den Präsidenten erhaschen“, hofft die Anwohnerin. Beim Aquarium Sea Life, überraschenderweise außerhalb der Sperrzone, weiß man über die Sicherheitsbestimmungen noch gar nicht Bescheid. „Wir warten ab, was unsere Geschäftsführung entscheidet“, sagt Sea Life-Sprecherin Anika Kirchner.

Die Mitarbeiter des Bürgertelefons, das die Polizei für den Besuch des amerikanischen Präsidenten schalten wird, stehen auch den Herrenhäusern für Fragen zur Verfügung. Die Nummer (08 00) 7 31 31 31 ist bis Freitag, 15. April, montags bis freitags von 8 bis 19 Uhr und ab Montag, 18. April, bis zum folgenden Montag, 25. April, täglich von 8 bis 20 Uhr erreichbar. Fragen werden auch per E-Mail unter buergertelefon@pd-h.polizei.niedersachsen beantwortet.

Von Andreas Schinkel und Tobias Morchner

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