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Polizisten als Freiwillige bei Special Olympics

Sportereignis in Hannover Polizisten als Freiwillige bei Special Olympics

Knapp 5000 Athleten aus ganz Deutschland reisen im Juni kommenden Jahres zu den Special Olympics nach Hannover – da sind viele freiwillige Helfer gefragt. Die Polizei Hannover sowie Stadt- und Regionsverwaltung wollen mit gutem Beispiel vorangehen und kündigen jetzt an, insgesamt 150 Mitarbeiter für die Dauer der Wettkämpfe freizustellen.

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Freuen sich auf die Special Olympics (v.l.n.r.): Heike Rudolph, Hans-Christian Nolte, Jörg Trute, Stefan Schostok, Herbert Kruge und Christine Herbing

Quelle: Rainer Surrey/Archiv

Hannover. „Wir fühlen uns an die Maxime vom Freund und Helfer gebunden“, sagt Polizeipräsident Volker Kluwe. Man habe unter den Kollegen gefragt, wer bei den Special Olympics mithelfen wolle, und eine große Resonanz bekommen. Jedoch stehe die Freistellung der Mitarbeiter unter dem Vorbehalt aktueller Sicherheitserfordernisse. „Damit zeigen wir zugleich: Hannover freut sich auf die Special Olympics“, sagt Oberbürgermeister Stefan Schostok (SPD).

Gemeinsam mit illustren Gästen nahm Schostok am Dienstag an einem Podiumsgespräch in der Gaststätte Nordkurve beim Stadion teil. Zu den Gästen zählten unter anderem 96-Geschäftsführer Martin Bader, die Bundesbehindertenbeauftragte Verena Bentele sowie Benjamin Chatton, Geschäftsführer des TSV Hannover-Burgdorf. Rund 2200 freiwillige Helfer werden für die Special Olympics benötigt. Alle hannoverschen Unternehmen und Institutionen seien eingeladen, einen Beitrag zu leisten, lautete der Tenor der Runde.

Die Special Olympics-Wettkämpfe werden überwiegend in Hannover ausgetragen, zumeist im Sportpark hinter dem Station. Zu den 18 Disziplinen zählen Leichathletik, Judo, Fußball, Kanu, Badminton und Kraftdreikampf. Schwimmen findet im Stadionbad statt. Basketballspiele werden in der IGS Linden ausgetragen. Die Handballer messen sich in der Sporthalle des Kaiser-Wilhelm-Ratsgymnasiums. Rollerskater drehen ihre Runden in der IGS Mühlenberg, Tennisspieler schmettern ihre Bälle auf der Anlage des Hannoverschen Tennis Vereins. Der Reiterverein Hannover in der List richtet die Wettbewerbe im Reiten und Voltigieren aus. Mitten auf dem Kröpcke wird eine Arena für die Beachvolleyballer errichtet. Auf dem Parkplatz der Pferderennbahn in Langenhagen rasen die Radrennfahrer um die Wette, auf dem Platz des Golfclubs Hannover in Garbsen startet das Golfturnier. Der Auftakt der gesamten Veranstaltung wird am Montag, 6. Juni, in der Tui-Arena zelebriert.

Das sind die Special Olympics

Während bei den Paralympics Menschen mit körperlicher Behinderung gegeneinander antreten, nehmen an den Special Olympics Menschen mit geistiger Behinderung teil. Auch die Philosophie der Spiele unterscheidet sich: Bei den Paralympics messen sich Spitzensportler, bei den Special Olympics wird jeder Teilnehmer in eine Leistungskategorie eingeordnet. Die Freude am Sport steht über allem. Die Bundesbehindertenbeauftragte Verena Bentele stellt heraus, dass die Special Olympics eine wichtige Funktion erfüllen. „Die Athleten mit Behinderung entwickeln bei den Wettkämpfen Vertrauen in ihre eigenen Fähigkeiten“, sagt sie.

Die Veranstaltung vom 6. bis 10. Juni in Hannover ist ein bundesweiter Wettbewerb. Er soll zu einer großen Party werden. In der Innenstadt wird es eine Bühne geben, auf dem Parkplatz der Pferderennbahn in Langenhagen wird Rad gefahren, in Garbsen gegolft, im Stadionbad geschwommen.

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