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Aus der Stadt Staatsanwaltschaft Hannover erhebt Anklage nach Bluttat an eigenem Vater
Hannover Aus der Stadt Staatsanwaltschaft Hannover erhebt Anklage nach Bluttat an eigenem Vater
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22:46 22.07.2011
Von Sonja Fröhlich
Quelle: dpa (Symbolbild)
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Hannover

Der 53 Jahre alte Vater arbeitete als Monteur in einer Behindertenwerkstatt in Seelze. Er hatte bei einem Unfall selbst leichte geistige Behinderungen davongetragen. Seitdem wurde er in seiner Wohnung in Seelze von einem mobilen Dienst betreut. Am Morgen des 31. Januar fand ihn eine Pflegekraft dort tot auf. Sein Körper wies 30 Stichwunden auf, wie eine Gerichtsmediziner später feststellte.

Die Anklagebehörde glaubt, dass der Sohn für die Tat verantwortlich ist; er sitzt seit April in Untersuchungshaft. Nach Angaben von Oberstaatsanwältin Irene Silinger wurden mehrere Spuren von ihm am Tatort gefunden, die auf das Verbrechen zurückzuführen seien. Außerdem soll er sich an den Osterfeiertagen seinen Familienangehörigen offenbart haben. Nachdem diese die Polizei informierten, flüchtete der 24-Jährige. Die Polizei konnte ihn schließlich in Detmold (Nordrhein-Westfalen) festnehmen. „Das Motiv ist für uns noch unklar“, sagte Silinger. Möglicherweise haben Drogen eine Rolle gespielt. Manuel R. hat die Tat gegenüber der Polizei bestritten. Ein Prozesstermin steht noch nicht fest.

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