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Staatsanwaltschaft schweigt zu den Vorwürfen

Lohndumping an der TiHo Staatsanwaltschaft schweigt zu den Vorwürfen

Die Fragen rundum die eingestellten Ermittlungen gegen die Tierärztliche Hochschule bleiben weiter unbeantwortet. Die Staatanwaltschaft Hannover konnte bisher keine Auskünfte dazu geben.

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Gegen die TiHo wurde wegen des Verdachts auf Verstoß gegen das Mindestlohngesetz ermittelt.

Quelle: Michael Thomas

Hannover. Zu den neu aufgetauchten Fragen rund um Lohndumpingvorwürfe gegen die Tierärztliche Hochschule Hannover (TiHo) konnte die Staatsanwaltschaft Hannover am Montag keine Erläuterungen geben. Eine Anfrage der HAZ war wegen Krankheitsfällen und Urlaub eine Woche lang liegen geblieben. Wie am Wochenende berichtet, kritisieren Tierärzte, die selbst an der TiHo beschäftigt waren, dass die Staatsanwaltschaft ihre Ermittlungen wegen des Verdachts auf Verstoß gegen das Mindestlohngesetz eingestellt hat. 

Bis zum Beginn der Ermittlungen soll die TiHo in ihren Tierkliniken jahrelang sogenannte Interns in Vollzeit inklusive Überstunden beschäftigt haben. Die Verträge dieser Mitarbeiter wiesen jedoch meist nur knapp 80 Arbeitsstunden pro Monat aus. Nur für diese Zeit gab es eine Vergütung, obwohl diese Tierärzte in die Arbeitsabläufe komplett eingebunden waren, was in den Dienstplänen auch nachzuvollziehen sein soll.

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Staatsanwaltschaft

Die Staatsanwaltschaft Hannover sieht keinen Anlass, ihre Ermittlungen gegen die Tierärztliche Hochschule Hannover (TiHo) wieder aufzunehmen. Im Raum stand der Vorwurf des Lohndumping, weil junge Tierärzte in den Tierkliniken nach Teilzeitverträgen entlohnt werden, oft aber mehr als Vollzeit arbeiten.

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