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Staatspreis geht an Gravitationswellenforscher

Max-Planck-Institut in Hannover Staatspreis geht an Gravitationswellenforscher

Für ihre Beiträge zur Entdeckung von Gravitationswellen werden drei Wissenschaftler aus Hannover mit dem Niedersächsischen Staatspreis geehrt. Die mit 35.000 Euro dotierte Auszeichnung geht an Alessandra Buonanno, Bruce Allen und Karsten Danzmann vom Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik.

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Professor Karsten Danzmann (Bild), Direktor am Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik hat mit seinen Kollegen Alessandra Buonanno und Bruce Allen den Staatspreis gewonnen.

Quelle: dpa

Hannover. Der erste Nachweis von Gravitationswellen hat international viel Wirbel ausgelöst. Die erfolgreiche Messung gelang zwar in den USA. Die Verleihung des diesjährigen Niedersächsischen Staatspreises rückt jedoch den beträchtlichen Anteil von deutschen Forschern an der Entdeckung ins Blickfeld: Die Professoren Alessandra Buonanno, Bruce Allen und Karsten Danzmann vom Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik erhalten den prestigeträchtigen Preis am 23. August aus der Hand von Ministerpräsident Stephan Weil.

„Alle drei Wissenschaftler haben in mehreren Schlüsselgebieten entscheidend zur Entdeckung von Gravitationswellen beigetragen“, schreibt die Jury. Geleitet wird das ehrenamtliche Gremium von Friedrich v. Lenthe, Vorstandsvorsitzender der VGH-Stiftung.

Alessandra Buonanno, Abteilungsdirektorin „Astrophysikalische und Kosmologische Relativitätstheorie“ in Potsdam, hat hochgenaue theoretische Wellenformmodelle entwickelt, die das Erkennen der Signale aus dem All erst möglich machen. Bruce Allen, Abteilungsdirektor „Beobachtungsbasierte Relativität und Kosmologie“ in Hannover, hat die Methoden zur Analyse der eigentlichen Messwerte entwickelt und leitet die Analyse der in den USA empfangenen Daten. Karsten Danzmann, Abteilungsdirektor „Laserinterferometrie und Gravitationswellenastronomie“ in Hannover, hat die Entwicklung und den Betrieb extrem empfindlicher Detektoren vorangetrieben.

Mit dem Niedersächsischen Staatspreis werden seit 1978 Persönlichkeiten ausgezeichnet, die sich um das Land verdient gemacht haben. Der mit 35 000 Euro dotierte Preis wird alle zwei Jahre verliehen. Bekannte Preisträger waren die späteren Nobelpreisträger Manfred Eigen, Erwin Neher und Stefan Hell, aber auch die Künstler Thomas Quasthoff, Ulrich Tukur und die Scorpions.

dpa

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