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Staatstheater bekommt Millionen-Geldsegen

Neue Werkstätten Staatstheater bekommt Millionen-Geldsegen

Oper und Schauspielhaus bekommen moderne Werkstätten: Das Land hat 21,5 Millionen Euro bewilligt, um das Areal des Staatstheaters auf dem alten Tengelmann-Gelände in Bornum zu kaufen, die Hallen teilweise abzureißen und mit neuen Werkstätten zu bebauen. 

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Quelle: Franson

Hannover. Die neuen Werkstätten haben auch noch einen schönen Nebeneffekt: Wenn das Staatstheater seine bisherigen Räume rückwärtig der Stadtbibliothek räumt, kann dort die Regionsverwaltung Tausende Quadratmeter Büroflächen einrichten. Sie residiert auf dem Nachbargrundstück und hat bisher viele Ämter auf Gebäude im Stadtgebiet verteilt.

„Unzumutbarer Zustand“

Die Werkstätten für Schauspiel und Oper sind 1930 im Backsteinbau der heutigen Stadtbibliothek eingerichtet worden. Tischlerei, Schlosserei und ein Malsaal sind dort heute noch untergebracht. „Die Arbeitsbedingungen sind unzumutbar“, sagt der Verwaltungsdirektor der Oper, Jürgen Braasch: „In 87 Jahren hat sich viel verändert, man kann dort nicht einmal mit einem Gabelstapler Material anliefern.“ Aber auch in Bornum, wo das Theater auf 17 000 Quadratmetern Logistik- und Werkstattflächen nutzt, reicht der Platz nicht mehr. Die Opernkulissen, einst nur bemalte Bühnenrückwände, sind inzwischen oft dreidimensionale, dreigeschossige Bauwerke, auf denen Chöre stehen und Solisten turnen. „Wir können sie bisher nicht mal testweise aufbauen – das soll sich mit dem Neubau ändern“, sagt Braasch. Am 6. Mai ist erstmals ein Tag der offenen Tür im Proben- und Logistikzentrum in Bornum. Dort können Besucher von 12 bis 17 Uhr Einblicke in die Probenbühnen und Werkstätten bekommen.

Region vor teurem Umbau

Der Neubau in Bornum soll bis 2020 fertig sein. Die Räume hinter der Stadtbibliothek fallen dann an die Stadt zurück – die sie aber nicht braucht. Stattdessen will die Region sie kaufen, um dort Büros einzurichten. Regionspräsident Hauke Jagau hat am Dienstag in vertraulicher Sitzung die Kommunalpolitiker informiert. Über die Höhe der Kosten ist noch nichts bekannt – der Umbau der denkmalgeschützten Magazinhallen dürfte aber teuer werden. Derzeit laufen Gespräche.     

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