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Stadionbad-Sanierung dauert länger als geplant

Bauarbeiten Stadionbad-Sanierung dauert länger als geplant

Das Stadionbad bleibt länger geschlossen als geplant. Weil sich bei der laufenden Sanierung Verzögerungen ergeben haben, können es Vereine erst ab dem ersten Novemberwochenende wieder nutzen und damit drei Wochen später als ursprünglich vorgesehen. Alle anderen müssen sich noch bis 2017 gedulden.

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Die Baustelle am Stadionbad.

Quelle: Wilde

Hannover. Für das allgemeine Publikum bleibt Hannovers größtes Hallenbad noch länger geschlossen als für die Vereine. Stadtsprecherin Ulrike Serbent nennt hier als Termin „voraussichtlich Mitte Januar 2017“. Die Arbeiten am vor mehr als 40 Jahren in Betrieb genommenen Stadionbad begannen unmittelbar nach den Wettkämpfen der Special Olympics im Juni. Dabei lässt die Stadt die Zugangsbrücke komplett sanieren, dazu kommen Ausbesserungen an Teilen des Dusch- und Toilettenbereichs und der Empfangshalle. Außerdem muss noch der Sprungturm in Ordnung gebracht werden.

Der Umfang der Sanierung hat sich mittlerweile erweitert, wobei der Bedarf dafür nach Angaben der Stadt erst während der Bauphase entdeckt worden ist. Serbent berichtet von „weiteren Mängeln sowie Havarien im Wasserversorgungs- und Heizsystem“. Dazu kommen noch Lieferschwierigkeiten bei benötigten Materialien. Die ursprünglich veranschlagten Kosten von 2,7 Millionen Euro steigen durch den erhöhten Aufwand auf knapp 3 Millionen Euro.

Von den Verzögerungen bei Hannovers einzigem öffentlichen Hallenbad mit wettkampftauglicher 50-Meter-Bahn sind mehr als ein Dutzend Vereine betroffen – sowohl im Leistungs- als auch im Breitensport. Wasserball-Bundesligist Waspo 98 etwa muss sein für kommenden Donnerstag vorgesehenes Heimspiel in der Champions League gegen den rumänischen Kontrahenten aus Oradea nach Bremen verlegen.

Generell verschärft sich die Lage für den Schwimmsport in den nächsten Wochen, weil es in Hannover derzeit keine Ausweichmöglichkeiten für Trainingszeiten gibt. Schon die Schließung des wegen Baupfuschs einsturzgefährdeten Misburger Hallenbades konnte nicht kompensiert werden. Der erste Eröffnungstermin am 5. November, einem Sonnabend, ist deshalb wichtig, weil an diesem Wochenende die Landesmeisterschaften im Schwimmen im Stadionbad stattfinden sollen.

Die Stadt will gemäß ihres vor einem Jahr vom Rat verabschiedeten Konzepts bis Ende 2029 ihre sämtlichen Bäder modernisieren. Das Stadionbad war das erste auf der Liste, die sich nach Dringlichkeit für Sanierungen und dem Bedarf an Wasserflächen richtet. Als Finanzvolumen sind 42 Millionen Euro eingeplant. In diesem Paket sind allerdings zwei dicke Brocken nicht enthalten: außer dem Misburger Bad auch das Fössebad in Limmer. Beide sind so baufällig, dass die Zeichen auf Abriss und Neubau hindeuten - jeweils für Kosten im zweistelligen Millionenbereich.

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