Grund genug für Oberbürgermeister Stephan Weil, die Sportler der insgesamt 17 hannoverschen Bundesligavereine für ihre Erfolge und ihre Außenwirkung bei einem Empfang im Rathaus erstmalig zu ehren. Rund 300 Sportler aus den jeweiligen Bundesligateams, darunter in Kaderstärke auch der Fußballbundesligist Hannover 96, die DEL-Mannschaft der Hannover Scorpions und die Handballer des TSV Hannover-Burgdorf, nahmen die Einladung am Montagabend an und lernten sich anschließend bei einem Büfett auch untereinander besser kennen.
Basketball, Eishockey, Faustball, Fußball, Handball, Hockey, Kegeln, Korbball, Lacrosse, Leichtathletik, Rugby, Rudern, Schwimmen, Tischtennis, Triathlon, Turnen und Wasserball: „Diese Vielfalt an Spitzenmannschaften hat in Deutschland ansonsten nur noch Berlin zu bieten“, sagte Weil stolz. Da sei es wichtig, auch einmal Danke zu sagen – gerade auch denen, die in den weniger populären Sportarten Woche für Woche ihre Leistungen brächten. Dass man sich gegenseitig den Erfolg gönnt, machte 96-Torwart Robert Enke in seiner kurzen Dankesrede klar. „Hannover hat einen schönen Rathausbalkon“, sagte der auserkorene Sprecher der Sportler und munterte die Kollegen auf, dass sie dort prima Meisterfeiern abhalten könnten. Von 96 solle das aber jetzt trotzdem niemand erwarten, meinte Enke schmunzelnd.
von Stephan Fuhrer
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Kommentare
Regionalsport Stefan Weigang – 21.10.09
Finde ich auch. Es ist Zeit, dass auch als "Randsportart" verkannte Sparten wie Triathlon und Inlineskaten mehr Platz bekommen. Auch unterhalb der Ebene Deutscher Meisterschaften tut sich da eine ganze Menge.Regionalsport präsenter auf haz.de! wilhelm – 12.10.09
Die HAZ hat endlich eine bessere Website. Es ist aber längst überfällig eine eigene Regionalsportsektion einzurichten. Hannovers Sport ist mehr als nur 96!