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Stadt droht
 mit Auszug aus Ihme-Zentrum

Vertragsverhandlungen Stadt droht
 mit Auszug aus Ihme-Zentrum

Bei den Vertragsverhandlungen im Ihme-Zentrum macht die Stadt jetzt Druck. Bis zum Ende dieses Jahres erwartet die Verwaltung von dem neuen Investor und Haupteigentümer, der Berliner Intown-Gruppe, ein Sanierungs- und Entwicklungskonzept für die brachliegenden Gewerbeflächen. 

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Die Stadt fordert vom Investor des Ihme-Zentrums bis Ende des Jahres ein Sanierungskonzept. 

Quelle: Surrey (Archiv)

Hannover. Andernfalls stellt sie eine Verlängerung der Mietverträge für die im Ihme-Zentrum untergebrachten städtischen Behörden infrage.

Der erste von mehreren Mietverträgen für die Ämter laufe Ende 2017 aus, teilte Stadtbezirksmanager Wolfgang Wescher in der jüngsten Sitzung des Bezirksrats Linden-Limmer auf eine Anfrage der Linken mit. Daher strebe die Stadt einen zügigen Abschluss der Verhandlungen an. Sie benötige „im Falle des Scheiterns der Verhandlungen einen ausreichenden zeitlichen Vorlauf für einen dann erforderlichen Umzug“, zitierte Wescher aus der schriftlichen Antwort der Verwaltung. Sollten beide Seiten schnell handelseinig werden, stellt die Stadt eine Verlängerung der bisherigen Mietverhältnisse um weitere 20 Jahre in Aussicht. Zurzeit sind im Ihme-Zentrum die Fachbereiche Senioren, Jugend/Familie und Gebäudemanagement untergebracht. Auch die Stadtwerke sind dort mit rund 800 Mitarbeitern ansässig; dieser Mietvertrag läuft noch bis 2020.

Torsten Jaskulski, Verwalter im Ihme-Zentrum, erklärte auf HAZ-Anfrage, noch im Laufe dieses Monats werde ein Konzept für die Sanierung der Fassade des Betonkomplexes vorgestellt. Für 2016 stellte er den Beginn des Umbaus der Gewerbeflächen in Aussicht – Verhandlungen mit potenziellen Mietern liefen. Der Investor war gestern für eine Stellungnahme nicht erreichbar.     

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