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Stadt fehlen weiterhin viele Krippenplätze

Babyboom Stadt fehlen weiterhin viele Krippenplätze

Die Stadt Hannover kommt mit dem Ausbau von Betreuungsplätzen im Krippenbereich weiterhin kaum nach. Der Grund ist der anhaltende Babyboom in Hannover. Der führt dazu, dass die Zahl der Kinder unter einem Jahr im ersten Halbjahr 2016 noch einmal um 190 auf jetzt 5381 stieg.

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Krippenkinder waschen sich nach dem Malen mit Wasserfarben.

Quelle: dpa/Waltraud Grubitzsch/Archiv

Hannover. Die Zahl der Ein- bis Zweijährigen wird Schätzungen der Verwaltung zufolge im Juni 2017 sogar einen neuen Höchststand erreichen: 10 782 Kinder dieses Alters wird es dann in der Stadt geben.

Vor drei Jahren, im Juni 2014, lag die Zahl noch bei knapp über 9500. Das geht aus dem Halbjahresbericht 2016 zur Kinderbetreuung hervor, der am Montag im Jugendhilfeausschuss Thema war.

305 neue Krippenplätze

Diese Entwicklung führt dazu, dass die Versorgungsquote an Krippenplätzen in Hannover derzeit fällt, obwohl die Stadt in diesem Jahr so viele Krippenplätze schafft wie seit 2014 nicht: 305 neue Krippenplätze soll es 2016 geben. Darunter sind auch Kindertagesstätten im Container. Zwei von ihnen mit insgesamt 75 Krippen- und 25 Kindergartenplätzen sollen in Hannover-Mitte am Waterlooplatz und im Sahlkamp am Rotkäppchenweg entstehen.

Darüber hinaus werden neue Krippenplätze in der Südstadt (mit dem Neubau der Kita Schlägerstraße), in Anderten, Misburg-Nord, Ledeburg, Stöcken und in Bothfeld entstehen. Vonseiten der Verwaltung hieß es am Montag, man sei zuversichtlich, die eingeplanten Plätze Ende des Jahres allesamt auch anbieten zu können. Und das, obwohl bislang erst 80 Plätze fertig sind. 2014 hatte die Stadt nur 235 neue Plätze geschaffen. Die Versorgungsquote hatte damals mit 53,8 Prozent aber einen Höchststand erreicht, Ende des ersten Halbjahres 2016 ist sie auf 52,6 Prozent gefallen.

Kindergartenkinder gut versorgt

Wesentlich besser sieht die Sache im Kindergartenbereich aus. Dort wurden in der ersten Hälfte dieses Jahres 14 0872 Kinder betreut, das entspricht einer Versorgungsquote von 101,5 Prozent - und ist ein neuer Höchststand in Hannover. Dass eine Versorgungsquote mehr als 100 Prozent beträgt, hat damit zu tun, dass die Stadt immer nur die Zahl der Drei- bis Sechsjährigen erhebt. Dabei kann es sein, dass die Zahl der Kinder dieses Alters am erhobenen Stichtag etwas mehr als 100 Prozent beträgt. 2015 lag die Versorgungsquote bei den Kindergartenkindern bei 100,6 Prozent.

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