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Aus der Stadt Stadt kämpft gegen Rattenplage im Nikolaiviertel
Hannover Aus der Stadt Stadt kämpft gegen Rattenplage im Nikolaiviertel
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00:15 22.08.2016
Von Andreas Schinkel
Das Nikolaiviertel leidet unter einer Rattenplage. Quelle: Florian Petrow/dpa (Archiv/Montage)
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Hannover

Im Nikolaiviertel rund um das bekannte Astor-Kino beschweren sich Anwohner und Besucher immer häufiger über Ratten. Die Tiere werden auf Gehwegen gesichtet, klettern in parkende Autos und zerbeißen Kabel. Manche Nager richteten sich sogar „häuslich“ in Fahrzeugen ein, berichten Bürger. Die Klagen nahm die CDU im Bezirksrat Mitte kürzlich zum Anlass, die Stadtverwaltung zu fragen, was sie gegen die Plage unternehmen wolle.

Die Verwaltung bestätigt, dass es im Nikolaiviertel ein Rattenproblem gibt. Seit Längerem lege man in der Kanalisation großflächig Köder aus, um die Population zu bekämpfen. Die Köder würden regelmäßig kontrolliert und gewechselt. „Aus Sicht der Stadtentwässerung ist die wahrscheinlichste Ursache für das Rattenproblem ein erhöhtes Nahrungsangebot für die Tiere“, heißt es in der Antwort der Stadt auf die CDU-Anfrage.

Im Umfeld des Kinos bieten Gastronomen Falafel, Pizzen und andere Gerichte an. Viele Gäste essen bei gutem Wetter draußen. Dabei geschehe es, dass Essensreste auf die Straße fallen und Ratten anlocken, meint die Verwaltung. „Die ansässigen Gastronomen sind aber informiert und bemühen sich, diesen Gegebenheiten entgegenzuwirken“, heißt es vonseiten der Stadt.

Seit Eröffnung des Astor-Kinos vor fast zwei Jahren hat sich das Nikolaiviertel belebt. Insbesondere Gastronomen in der Nikolaistraße freuen sich über gestiegene Umsätze durch etliche Kinogäste. Probleme bereitet den Bewohnern des Viertels aber eine Flut von Autos, die in Kreuzungsbereichen und auf Anwohnerparkplätzen abgestellt werden. Zugleich bleiben viele Stellplätze im Parkhaus am Astor-Kino leer.     

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