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Aus der Stadt Keine Entscheidung für das ganze Leben
Hannover Aus der Stadt Keine Entscheidung für das ganze Leben
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00:15 21.04.2016
Von Saskia Döhner
Quelle: Schaarschmidt
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Hannover

Neu ist in kommenden Schuljahr in Hannover die integrative Stadtteilschule in der Rechtsform einer Oberschule. Reine Hauptschulen, in der die Fünftklässler aufgenommen werden, gibt es nicht mehr. Rzyski warb bei den Eltern generell für Offenheit: "Egal, wo ein Kind startet, es gibt viele Wege." Jeder sei ein anderer Lerntyp. Man sollte auf sein Gefühl hören, welches die richtige Schulform für seine Tochter oder seinen Sohn sein kann."

"Kinder werden als Entdecker geboren, sie wollen lernen", sagte Kurt Brylla vom Winnicott-Institut. Sie seien neugierig, lernten durch Erfahrung: "Lernen ist Spiel." Die Lernmotivation hänge eng mit den Spielerfahrungen aus der frühen Kindheit zusammen. Lernen sei auch mit Bindungssicherheit und Geborgenheit verknüpft, aber nicht mit Druck. Das Gehirn sei eher dafür geeignet, Probleme zu lösen als Sachverhalte auswendig zu lernen. Eltern seien sehr verunsichert, meint Brylla, viele wollten nichts falsch machen und stellten deswegen zu hohe Erwartungen an ihre Kinder. Eltern sollten sich auf alle Fälle genügend Zeit nehmen, um den Schulwechsel vorzubereiten.

Rund 4000 Kinder wechseln in diesem Sommer auf eine weiterführende Schule. In den Saal der Volkshochschule war allerdings nur ein Bruchteil gekommen. Die befragten Zuschauer sahen dies als eine gute Möglichkeit. Die einen waren gekommen, ob sich über die Angebote, früh Französisch zu lernen, zu informieren, andere suchten die beste Schule für ihr Kind, das Förderbedarf hat, entweder weil es eine Rechenschwäche oder das Asperger-Syndrom besitzt.

Michael Balke vom Stadtelternrat lobte den Info-Abend, gab aber zu bedenken, dass ein anderer Zeitpunkt besser gewesen wäre. Nun seien die Tage der offenen Tür an der Schule schon gelaufen, die Anmeldung stehe in vier, fünf Wochen bevor.

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