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Stadt nutzt Ventilwächter gegen Schuldner

Platte Reifen Stadt nutzt Ventilwächter gegen Schuldner

Wer seine Gebühren nicht bezahlt, muss in Hannover mit platten Autoreifen rechnen. Die Stadtverwaltung setzt als Vollstreckungsbehörde auch auf sogenannte Ventilwächter. Die Stadt Hannover setzt nicht nur Bürger unter Druck, die ihre Knöllchen nicht bezahlt haben, sondern auch säumige Rundfunkgebührenzahler.

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Die Stadtverwaltung setzt als Vollstreckungsbehörde auch sogenannte Ventilwächter ein.

Quelle: dpa

Hannover. Die Aufsätze auf den Reifen sollen verhindern, dass das Fahrzeug bewegt wird. Fährt der Schuldner los, entweicht nach 600 Metern die Luft aus den Reifen. Die Stadt gibt auf Nachfrage der HAZ neueste Zahlen bekannt: Von 2004 bis Mitte 2015 haben die Vollstreckungsbeamten bei insgesamt 660 Schuldnern Ventilwächter eingesetzt - und damit gut 337.000 Euro eingetrieben. „Die Ventilwächter sind sehr effektiv“, sagt Stadtsprecher Andreas Möser. Sie dienten dazu, ein gepfändetes Fahrzeug zu sichern.

Die Stadt Hannover setzt nicht nur Bürger unter Druck, die ihre Knöllchen nicht bezahlt haben. Die Behörde wird auch im Auftrag anderer öffentlich-rechtlicher Gläubiger aktiv, etwa der Landesrundfunkanstalten. Das bedeutet, dass bei säumigen Zahlungen die Mitarbeiter der Stadt vorbeischauen und Schulden eintreiben.

Ventilwächter seien nur im Ausnahmefall nötig, sagt Möser. Von knapp 10 Millionen Euro, die die Stadt allein 2014 erfolgreich eingetrieben hat, gehen nur 30 000 Euro auf das Konto der Ventilwächter.

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