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Aus der Stadt Stadt schlägt 30 Standorte für Unterkünfte vor
Hannover Aus der Stadt Stadt schlägt 30 Standorte für Unterkünfte vor
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00:19 19.07.2015
Von Andreas Schinkel
Quelle: dpa/Symbolbild
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Hannover

Man setze nicht nur auf Wohncontainer, sondern auch auf feste Häuser. Ein Nachtragshaushalt für die zusätzlichen Kosten sei nicht nötig, sagte Bodemann. Die Aufwendungen seien im Haushalt für das kommende Jahr berücksichtigt. Innerhalb der kommenden zwei Wochen sollen die Fraktionsspitzen im Verwaltungsausschuss über die Standorte abstimmen.

Unter den Ratspolitikern löst die Liste ein zweispältiges Echo aus. SPD und Grüne haben kein Problem damit, dass Wohncontainer auf den Waterlooplatz kommen. „Warum sollen die Flüchtlinge nicht in unserer Mitte sein?“, fragt SPD-Baupolitiker Ewald Nagel. Er sei überzeugt, dass die Hannoveraner zusammenstehen und sich solidarisch mit den Asylsuchenden zeigen. Grünen-Fraktionsvize Michael Dette rät, den Standort Waterloo nicht leichtfertig aufzugeben. „Wir brauchen Flächen für Übergangslösungen, die wir dann wieder preisgeben können“, sagt er. Vielleicht sollten die Container aber nicht auf den historischen Sichtachsen des Platzes positioniert werden, sagt der Bauexperte.

CDU und FDP halten den Waterlooplatz für eine schlechte Wahl. „Die Flüchtlinge leben dort wie auf dem Präsentierteller“, sagt CDU-Baupolitiker Felix Blaschzyk. Auch andere Standorte sieht er kritisch, etwa zwei Sportplätze, die beide noch bespielt werden. „Wir müssen zudem den Konflikt zwischen Wohnungsbau und Flüchtlingsunterbringung vermeiden“, sagt er. Die Stadt plant Wohnungen für Flüchtlinge auch auf Neubaugebieten. Die FDP hält den Waterlooplatz aus Sicherheitsgründen für ungeeignet. „Dort ziehen bei Heimspielen Fußballfans vorbei“, sagt FDP-Fraktionschef Wilfried Engelke.

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