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Aus der Stadt Stadt setzt auf Ausbau der Linie 10
Hannover Aus der Stadt Stadt setzt auf Ausbau der Linie 10
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00:15 18.10.2015
Quelle: Dröse (Archiv)
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Hannover

Fünf statt vier Bauabschnitte, ein Hochbahnsteig und 1600 bis 1800 Wohneinheiten: Das sind die neuen Eckpunkte der künftigen Wasserstadt Limmer, die am Dienstagabend bei der vorerst letzten Veranstaltung des Bürgerdialogs im Gemeindehaus Sankt Nikolai diskutiert wurden. Für die Anzahl der Wohnungen haben sich jetzt alle Ratsgremien bis hin zum Verwaltungsausschuss ausgesprochen. Damit ist die von den Anwohnern geforderte Begrenzung auf 1200 Wohnungen endgültig vom Tisch. Allerdings verteilen sich die Einheiten auf einem größeren Areal, als bislang diskutiert wurde.

Denn als fünfter Bauabschnitt - mit immerhin rund 170 Wohneinheiten - kommt jetzt der Conti-Parkplatz ins Spiel. Für den gab es bislang andere Überlegungen: Erst sollte ein Gymnasium auf dem Platz entstehen, dann dachte die Stadt über den Bau von Modul­bauten für Flüchtlinge nach. Das Gymnasium entsteht nun im ehemaligen Uni-Gebäude an der Wunstorfer Straße, auch das Asylheim ist kein Thema mehr für den Parkplatz. „Dort wird es kein Flüchtlingsheim geben“, sagte Baudezernent Uwe Bodemann. Stattdessen sind Geschosswohnungsbau und ein Hochbahnsteig vorgesehen.

Die Stadt hält an der Idee einer Stadtbahnanbindung der Wasserstadt fest. Das Ergebnis einer Wirtschaftlichkeitsanalyse für die Verlängerung der Linie 10 nach Limmer - und möglicherweise auch bis Ahlem - soll noch dieses Jahr vorliegen. Für die Region Hannover als Investorin der Stadtbahnlinie sei es von großer Bedeutung, für wie viele potenzielle Passagiere sie planen müsse, betonte Bodemann. Anders gesagt: Je mehr Bewohner die Wasserstadt hat, desto höher schätzen Verwaltung und Ratspolitiker die Chancen für den Stadtbahnausbau ein. „Ich hätte gern noch mehr Wohneinheiten in der Wasserstadt gehabt“, sagte SPD-Baupolitiker Ewald Nagel. 2016 sollen die Arbeiten auf dem ersten Bauabschnitt beginnen.

Von Marcel Schwarzenberger

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