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Stadt Hannover stellt Zeitplan für Ganztagsschulen vor

Bildungspolitik Stadt Hannover stellt Zeitplan für Ganztagsschulen vor

Die Stadt will weitere Grundschulen zu Ganztagsschulen ausbauen. Jetzt hat die Verwaltung einen Vorschlag zur Reihenfolge festgelegt.

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Die Fridtjof-Nansen-Schule in Hannover-Vahrenheide soll in eine Ganztagsschule umgewandelt werden.

Quelle: Frank Wilde (Archiv)

Hannover. Die Stadtverwaltung hat jetzt die Reihenfolge vorgeschlagen, nach der weitere Grundschulen in Ganztagsschulen umgewandelt werden. „Wir haben pragmatisch die Schulen nach vorne gesetzt, die schnell fertiggestellt werden können“, erläuterte Schuldezernentin Marlis Drevermann gestern im Schulausschuss. Deshalb kommen zunächst die Schulen zum Zuge, für die keine oder nur geringe Umbauten zur Einrichtung von Mensen und Freizeiträumen notwendig sind.

Ab August werden bereits 18 der 56 städtischen Grundschulen verlässliche Nachmittagsangebote machen. Im Schuljahr 2012/2013 sollen die Fridtjof-Nansen-Schule (Vahrenheide) sowie die Grundschulen Am Sandberge (Bemerode), Beuthener Straße (Mittelfeld), Henning-von-Tresckow-Schule (Wettbergen), Friedrich-Ebert-Schule (Badenstedt), In der Steinbreite (Davenstedt) und Marienwerder dazukommen. Da die Stadt nicht nur einmalig die Umbauten finanziert, sondern auch die laufenden Angebote freiwillig finanziell unterstützt, laufen für dann 25 Ganztagsgrundschulen nach bisheriger Schätzung jährlich 2,5 Millionen Euro Kosten auf.

„Wir haben sehr lange überlegt, ob es auch eine Prioritätensetzung nach sozialen Kriterien oder nach der räumlichen Verteilung der Ganztagsangebote in der Stadt geben kann“, sagte Drevermann. Das ist verworfen worden, damit möglichst viele Schulen so schnell wie möglich bedient werden. In der Vergangenheit hatten Schulleiter und Eltern mehrfach mangelnde Transparenz der Entscheidungen beklagt. Bis jetzt haben 13 weitere Grundschulen Anträge oder Absichtserklärungen abgegeben.

Für das Schuljahr 2013/2014 stehen die Grundschulen Gartenheim (Bothfeld), Tegelweg (Sahlkamp), Entenfang (Ledeburg) und die Fichteschule (Hainholz) auf der Vorschlagsliste. Auch für diese Schulen sei die Umwandlung zeitlich und finanziell abgesichert – der Rat hat bisher 6,3 Millionen Euro für Umbauten beschlossen. „Für die weiteren Schulen sind umfangreiche Bauarbeiten und neue Ratsbeschlüsse erforderlich“, sagte die Schuldezernentin. Dazu gehören die Kardinal-Galen-Schule, Pestalozzischule I, die Grundschulen An der Feldbuschwende, Bonner Straße, Mühlenberg, Am Lindener Markt, Wendlandstraße, Kestnerstraße und Kastanienhof. Lehrervertreterin Renate Frauendorf kritisierte, dass der unterschiedliche Bedarf an Kinderbetreuung in den einzelnen Stadtteilen nicht einbezogen werde. Angelika Wenau vom Fachbereich Gebäudemanagement erläuterte auf Nachfrage, dass für die Grundschule Lindener Markt keine schnelle Lösung für die fehlende Mensa möglich ist.

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