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Stadt Hannover sucht Ort für NS-Museum

FZH Linden im Gespräch Stadt Hannover sucht Ort für NS-Museum

Die Stadtverwaltung will ein Dokumentations- und Bildungszentrum einrichten, das sich mit der Geschichte Hannovers unter der Naziherrschaft beschäftigt. Das kündigte Kulturdezernentin Marlis Drevermann am Freitag in der Sitzung des Kulturausschusses an.

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Kulturdezernentin Marlis Drevermann.

Quelle: Rainer Dröse

Hannover. Vor allem Schulklassen soll jene Zeit der Diktatur und Repression im neuen Zentrum nahegebracht werden, aber auch ein Archiv und Räume für Ausstellungen sollen bereitgestellt werden. Wo das Museum zur NS-Geschichte, wie man die Einrichtung etwas verkürzt nennen könnte, einziehen soll, ist noch unklar. Ende des Jahres will die Stadt aber einen Ort gefunden haben sowie ein inhaltliches Konzept für die Institution vorlegen.

„Einen Neubau wird es jedenfalls nicht geben“, sagte der zuständige Fachbereichsleiter Dieter Wuttig am Rande der Sitzung. Drevermann deutete an, dass das Freizeitheim (FZH) Linden als Standort infrage komme. „Manche Stimmen meinen, dass eine Lage mitten in der Stadt sinnvoller wäre“, sagte die Kulturdezernentin. Das Freizeitheim Linden böte sich insofern an, als dort demnächst Räume frei werden.

Über die Notwendigkeit einer zentralen Bildungsstätte zur NS-Geschichte hat Fachbereichsleiter Wuttig keine Zweifel. „Die Gedenkstätte Ahlem deckt nur zehn bis 15 Prozent des Themenspektrums ab“, sagt er. Wenn sich Schulklassen über das Schicksal von Juden unter der Naziherrschaft informieren wollten, müssten sie verschiedene Orte in Hannover aufsuchen. „Das wollen wir bündeln“, meint Wuttig.

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