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Stadt will Einzugsgebiete von Grundschulen ändern

Heftiger Widerstand von Eltern und Politikern Stadt will Einzugsgebiete von Grundschulen ändern

Die Stadt will die Einzugsgebiete von Grundschulen in Hannover verändern – und stößt zum Teil auf heftigen Widerstand bei Eltern und Kommunalpolitikern. Insgesamt zwölf Grundschulen in den bevölkerungsreichen Bezirken Döhren-Wülfel, Vahrenwald-List, Mitte und Südstadt-Bult sind betroffen.

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Für Grundschüler aus dem Zooviertel könnten die Wege zu ihren Schulen länger werden.

Quelle: dpa/Symbolfoto

Hannover. Der Bezirksrat Mitte hat nach leidenschaftlicher Debatte die Entscheidung am späten Montagabend vertagt. Die Pläne seien „Flickschusterei“ kritisierte CDU-Bezirksratsherr Joachim Albrecht. Auch die Grünen sahen noch erheblichen Beratungsbedarf. Bildungsdezernentin Rita Maria Rzyski verteidigte die Pläne und bot weitere Gespräche an. „Hannover wächst von Stadtteil zu Stadtteil unterschiedlich“, sagte sie. Daher sei es erforderlich, die Schulgebiete anzupassen.

Nach Prognosen der Stadt dürfte die Kestnerschule in der Südstadt in ein paar Jahren aus allen Nähten platzen. Die Johanna-Friesen-Schule in der Oststadt hat dagegen schon jetzt Probleme, genügend Schüler zu bekommen. Daher schlägt die Stadt vor, Teile des Zooviertels dem Einzugsbereich der Friesen-Schule zuzuschlagen und aus dem Gebiet der Kestnerschule zu entfernen. Das führt zu Unmut in der Elternschaft. Die betroffenen Kinder aus dem Zooviertel müssten die verkehrsreiche Fritz-Behrens-Allee überqueren, monieren Elternvertreter in einem Brief an den Bezirksrat Südstadt-Bult. Zudem müssten Geschwisterkinder auf verschiedene Schulen gehen. Rzyski verspricht Ausnahmegenehmigungen für Geschwisterkinder. Eltern der Johanna-Friesen-Schule freuen sich über jede Veränderung, die zusätzliche Kinder beschert. „Das Einzugsgebiet sollte aber Richtung Oststadt ausgedehnt werden“, meint Elternvertreter Armin Rott.     

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