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Aus der Stadt Freies WLAN für alle Flüchtlingsunterkünfte
Hannover Aus der Stadt Freies WLAN für alle Flüchtlingsunterkünfte
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16:17 23.11.2015
Die Stadt will bis zum Ende des Jahres alle Flüchtlingsunterkünfte mit kabellosem Internet ausstatten - wie bereits im ehemaligen Seniorenzentrum der AWO in Kirchrode in der Zweibrückener Straße. Quelle: Körner/r.
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Hannover

Gemeinsam mit dem regionalen Internetanbieter htp wurden nach Informationen der Verwaltung bereits elf Wohnheime und sieben Notunterkünfte ans Netz angeschlossen. In den kommenden Wochen sollen fünf bis zehn Unterkünfte pro Woche folgen. So will die Stadt bis Ende des Jahres alle Wohnheime, Wohnprojekte und Notunterkünfte mit Internetzugang ausgestattet haben.

Die Anbindung erfolgt jeweils über einen von der Stadt angemieteten DSL-Anschluss. Zur Verfügung stehen je nach Objekt Bandbreiten von bis zu 100 Mbit/s. Für größere Unterkünfte mit mehreren hundert Menschen wie dem ehemaligen Oststadtkrankenhaus oder dem ehemaligen Baumarkt an der Badenstedter Straße wird die Anbindung per Glasfaserkabel angestrebt. Die Zugangspunkte werden dabei in die Gemeinschaftsbereiche der Unterkünfte gelegt.

„Es ist extrem wichtig für die Lebenssituation der Flüchtlinge, dass sie mit ihren Familienangehörigen und Freunden kommunizieren können“, betont der für Informations- und Kommunikationssysteme zuständige Stadtrat Harald Härke. „Umso mehr freue ich mich, dass htp kurzfristig bedarfsgerechte Lösungen anbieten konnte.“ Die Asylsuchenden sollen die Anbindungen aber auch nutzen, um sich im Internet über die für sie zuständigen Behörden sowie über konkrete Bildungs- und Hilfsangebote zu informieren.

Bereits mit WLAN ausgestattet:

Elf Wohnheime mit WLAN:
Hildesheimer Straße
Zweibrückener Straße
Tresckowstraße
Büttnerstraße
Anderter Straße
Deisterstraße
Am Seelberg
Lammstraße
Munzeler Straße
Eichenweg
Am Annateich

Sieben Notunterkünfte mit WLAN:
SZ Ahlem/ Petit-Couronne Straße
Fössestraße
IGS Büssingweg (Turnhallen)
Sophienschule (Turnhallen)
Käthe-Kollwitz-Schule (große Turnhalle)
IGS Linden (Nebenstelle II/ Turnhalle)
ehemaliges Oststadtkrankenhaus

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