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Aus der Stadt Gibt es bald eine Skatebahn unterm Raschplatz?
Hannover Aus der Stadt Gibt es bald eine Skatebahn unterm Raschplatz?
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08:00 06.05.2017
Von Andreas Schinkel
Kann man bald am Raschplatz skaten? Quelle: dpa
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Hannover

Die Station liegt seit Jahren still. Die Grünen machen Druck und kündigen an, die politischen Weichen für einen unterirdischen Trendsportparcours stellen zu wollen. „Mit ihren Ausmaßen ist die stillgelegte Halle ein idealer Raum, um dort ein Bewegungszentrum für verschiedene Gruppen aus der Trendsportszene aufzubauen – als nicht-kommerzielles Angebot“, sagt Grünen-Sportpolitiker Mark Bindert. Die Stadtverwaltung stehe der Idee offen gegenüber.

Tatsächlich teilte Bildungsdezernentin Rita Maria Rzyski in einer Ratssitzung auf Anfrage der Grünen mit, dass ein neuer Treffpunkt für die Trendsportler durchaus ein Imagegewinn für Hannover sein könne. „Jetzt müssen Sie nur noch einen Antrag formulieren“, ermunterte Rzyski die Ratspolitik.

Infra ist gegen den Plan

Wenig hält die Infra, zuständig für Hannovers Bahnsteige, von der Idee. „Ein Sportzentrum scheitert daran, dass sich nicht mehr als 20 Personen gleichzeitig in der Station aufhalten dürfen“, sagt Infra-Geschäftsführer Stefan Harcke. Das liege daran, dass es keinen zweiten Fluchtweg gebe, zudem fehlten Toiletten, Wasseranschlüsse und eine Lüftungsanlage. Einen weiteren Fluchtweg könne man aber über die Bahnsteige der darüber liegenden Linien herstellen, räumt Harcke ein.

Vor zwei Jahren hatten Unternehmer angefragt, ob in der Geisterstation eine Lasertag-Arena eingerichtet werden könnte. Damals zeigte sich die Infra offener. Die Räume seien grundsätzlich dafür geeignet, hieß es.
Die SPD sieht im Vorstoß der Grünen einen Schnellschuss. „Die Idee ist charmant, aber ich hätte mir gewünscht, dass wir uns zuvor mit den Ampel-Partnern beraten“, sagt SPD-Sportpolitiker Angelo Alter.     

An 16 Grundschulstandorten gibt es bereits Schulcontainer, acht weitere kommen im Sommer dazu. Die Stadt setzt stark auf die so genannten "mobilen Raumeinheiten". Allerdings sollten diese eigentlich innerhalb von zwei Jahren wieder abgebaut werden. Das aber klappt nicht überall.

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