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Aus der Stadt Stadt distanziert sich von „City of Music“-Song
Hannover Aus der Stadt Stadt distanziert sich von „City of Music“-Song
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00:16 04.02.2017
Von Andreas Schinkel
Quelle: dpa (Symbolbild)
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Hannover

Die Musik plätschert dahin, Sänger Marc Masconi wiederholt gefühlt 100-mal den Begriff „City of Music“ - und doch soll das Lied kein Beitrag zur Unesco City of Music sein. So sieht es man das im Rathaus, wo man kurz nach Bekanntwerden des Songs klarstellte, dass es sich nicht um einen „offiziellen Beitrag“ handele.

Masconi und Ariane Jablonka, Mitproduzentin des Lieds, reagierten verärgert, sagten am Dienstag eine Pressekonferenz ab und ließen ausrichten, dass man keine Stellungnahme abgeben werde. Viel Aufregung um einen unaufgeregten Song.

Zum einen zeigen die Querelen, wie schwierig es ist, die Auszeichnung „City of Music“ mit Leben zu füllen und die Qualität nicht aus den Augen zu verlieren. Beiträge zur „City of Music“ seien willkommen, sagt eine Pressesprecherin der Stadt, aber „offizielle“ Beiträge müssten mit der Verwaltung abgestimmt werden. Dies sei beim neuen Hannover-Lied nicht der Fall gewesen. Heißt übersetzt: Nicht jeder kann ein Musikstück produzieren und das Etikett „City of Music“ draufkleben.

Andererseits ist Ariane Jablonka nicht irgendwer, sondern Geschäftsführerin des Klavierhauses Döll und Organisatorin der Festival-Reihe Klassik in der Altstadt - und damit im Netzwerk Unesco City of Music selbstverständlich vertreten, wie es vonseiten der Stadt heißt.

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